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Was Frauen und Männer bei der Hochzeitsmesse interessiert

Die Braut träumt vom Kleid, der Bräutigam von der Feier

Qual der Wahl: Die Kollektion an Brautkleidern ist groß. Michaela Schwiete probiert ein Kleid an. Wie die meisten Frauen findet auch sie: Das schönste Rahmenprogramm nützt nichts, wenn das Kleid nicht stimmt. Und hier ist die Meinung der Mutter und der besten Freundin gefragt. Michaela Schwiete ist deshalb mit Trauzeugin und Mama zur Hochzeitsmesse gekommen.

veröffentlicht am 01.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Inken Philippi
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Das passt! Kerstin Endling und Lars Langenstein probieren schon mal Trauringe an. Bei der Hochzeitsmesse in der Rattenfänger-Halle gibt’s jede Menge Tipps – zu Organisation und Ort der Feier über Tischdekoration und Foto-Studios bis hin zu selbstgeschmiedeten Trauringen und Fernreisen anlässlich der Flitterwochen.

Fotos: phi

Hameln. Helena und Pierre Senghor aus Braunschweig sind schon verheiratet. „Allerdings nur standesamtlich. Wir wollen auch noch kirchlich heiraten und dann auch mit einer schönen Feier“, erklärt Helena fröhlich. Deshalb sind die beiden heute zur Hochzeitsmesse nach Hameln gekommen, um sich Informationen für den „schönsten Tag im Leben“ zu holen. Geplant war die klassische Kutsche zur Hochzeit in Weiß, beim Anblick der mietbaren Stretch-Limousine kommt der Entschluss bei Helena aber bereits ins Wanken. „Das ist auch toll! Mal so richtiger Luxus.“ Überhaupt ist das junge Ehepaar bereit, sich heute auf alles einzulassen.

Viele heiratswillige Pärchen haben den Weg in die Rattenfängerhalle gefunden, um die Planung für das eigene Fest abzurunden. Auch Kerstin Endling und Lars Langenstein probieren schon mal Trauringe an. Vorgesehen ist ihre Hochzeit für kommenden Mai. Und bei den beiden, wie bei anderen Paaren gibt es durchaus Unterschiede, was die Prioritäten bei den Feierlichkeiten angeht. „Das Kleid ist natürlich ganz wichtig“, findet die angehende Braut. Dem kann der Bräutigam zustimmen, allerdings kommt der Anzug des Herrn in seiner eigenen Prioritätenliste nicht vor, hier geht es eher um „die Stimmung bei der Feier, die Musik und natürlich der Ort des Festes“. Damit liegt das Paar durchaus im Trend. Auch bei Julia Dorndorf und Carsten Heutmann findet die künftige Braut: „Wenn das Kleid stimmt, ist schon fast alles gut!“ Der Bräutigam hingegen schließt sich der Meinung der meisten Männer an: „Der ganze Tag muss passen, die Organisation, der Ort, die Stimmung.“

Probesitzen in der Stretch-Limousine: Helena und Pierre Senghor
  • Probesitzen in der Stretch-Limousine: Helena und Pierre Senghor finden, dass das Luxusauto eine Alternative zur klassischen Kutsche ist.
Bei der Brautmodenschau auf der Messebühne besteht das Publikum
  • Bei der Brautmodenschau auf der Messebühne besteht das Publikum fast nur aus Frauen. Zu sehen bekommen sie Träume in Weiß.
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Tipps zu Organisation und Ort der Feier gibt es reichlich in der Rattenfängerhalle. Von Tischdekorationen über Foto-Studios bis hin zu selbstgeschmiedeten Trauringen, Fernreisen anlässlich der Flitterwochen und spektakuläre Feuer-Show – es gibt nichts, was nicht machbar wäre, im Zweifel liefert der „Wedding-Planner“ das Rundum-Sorglos-Paket.

Trotzdem gilt für die meisten Paare: Das schönste Rahmenprogramm nützt nichts, wenn das Kleid nicht stimmt. Und hier ist die Meinung der Mutter und der besten Freundin gefragt. Auch Michaela Schwiete ist mit Trauzeugin und Mama gekommen und probiert verschiedene Brautkleider aus. Die Auswahl ist groß, es wird sich was Passendes finden. Muss es auch, „denn die Lieferzeit für ein Hochzeitskleid liegt bei zwölf bis vierzehn Wochen“, erklärt die angehende Braut, da kann man nicht bummeln.

Auch Helena und Pierre aus Braunschweig sind inzwischen im Brautmodenbereich angekommen. Ohne Anprobe geht es natürlich nicht – und siehe da, das erste Kleid passt und gefällt. Ein Treffer. Glänzende Augen bei Helena, aber die beiden sind noch nicht am Ende ihrer Tour über die Messe. Ein Fotostudio bietet das Komplett-Paket: von der Einladungskarte über das Fotoalbum bis hin zur Danksagung. Schön und praktisch, die beiden Braunschweiger lassen sich beraten.

Später sind sie bei einem Caterer anzutreffen. Essen, Besteck, Tisch-Deko, das ganze Programm rund um die „Essensfrage“ wird hier geboten. Ein Gespräch mit dem Anbieter kann nicht schaden, Helena und Pierre nehmen in der Beratungsecke Platz. An nahezu allen Ständen wird passend zum geplanten Hochzeitsfest ein Gläschen Sekt angeboten. Und auf der messeeigenen Bühne gibt’s eine Brautmodenschau. Im Publikum sitzen fast ausschließlich Frauen, die Kleider sind Träume in Weiß. Mütter, Freundinnen, Bräute stecken die Köpfe zusammen. Weiß ja, aber nicht zu kitschig, eher schlicht soll es sein. Die Kleiderwahl bleibt Frauensache, es gibt eben Dinge, die werden sich nie ändern.

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