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Die Bands beim „Autumn Moon Festival“ – heute: die Highlights

Die Bekannten: Peter Heppner und Joachim Witt

HAMELN. Am Wochenende – mit Beginn am heutigen Freitag – zieht das Dark Independent Festival „Autumn Moon“ die Besucher wieder ans Weserufer. Mit dabei – neben einem bunten Rahmenprogramm – sind verschiedenste Musiker und Bands. Wir stellen einige der Mitwirkenden vor. Heute: die Highlights.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 17:20 Uhr
aktualisiert am 12.10.2017 um 19:14 Uhr

Peter Heppner ist bekannt für seine markante Stimme. Sein größter Hit „Kein Zurück“ war mit seiner ehemaligen Band Wolfsheim. Foto: PR
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Autor

Katharina Mork Reporterin
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Das Autumn Moon Festival in der Rattenfängerstadt hält nicht nur viele kleine Besonderheiten und abwechslungsreiche Bands bereit, auch die Größeren lassen sich hier und da blicken. Und was wäre ein Festival ohne gebührende Headliner? Drei der herausragendsten Acts wollen wir an dieser Stelle vorstellen.

Wenn er anfängt zu singen, weiß jeder, um wen es sich handelt. Die Stimme von Peter Heppner ist eine der Markantesten und hat einen großen Wiedererkennungswert. Mit seiner ehemaligen Band „Wolfsheim“ landete er Hits wie „Kein Zurück“ oder „Once in a lifetime“. Begleitet von Synth-Pop-Klängen deckt seine stimmliche Bandbreite sämtliche Gefühlsebenen ab, von traurig bis heiter und alles dazwischen. Peter Heppner spielt am Samstag, 14., ab 22.30 Uhr in der Rattenfänger-Halle.

Mittelalterlich, zauberhaft und treibend verstehen „Faun“ es, das Publikum mit auf eine Reise in vergangene Jahrhunderte zu nehmen. Dabei beherrschen sie sowohl alte als auch moderne Instrumente, mit denen sie diese ganz eigene Geräuschkulisse kreieren. Übergroße japanische Taiko-Trommeln und elektronische Rhythmen treffen auf althochdeutsche Zaubersprüche. Einflüsse des Celtic & Nordic Folk verwachsen mit Dudelsack, Harfe, Drehleier, Laute und Schlüsselfiedel zu einem beschwörenden Ganzen. Begleitet von bis zu vierstimmigen Gesangseinlagen wird so etwas nahezu Magisches geschaffen. Das Publikum wird von den sechs Künstlern in eine Zeit entführt, in der Kühnheit und Heldentum eine große Rolle spielten – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Faun spielen am Samstag, 14. Oktober, ab 20.45 in der Rattenfänger-Halle.

„Hey, hey, hey, ich bin der goldene Reiter“ – zack, Ohrwurm. Zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle brachte Joachim Witt einen Hit, der von einer Nervenklinik am Rande der Stadt handelte und den Hörer bis heute heimsucht. Gut, dass es sich um einen Song handelt, der für ordentlich Stimmung sorgt. Auch heute besingt der mittlerweile 68-Jährige ganz ähnliche Themen, die gesellschaftskritisch von Isolation, Einsamkeit und Geisteskrankheit handeln. Mit seinem neuen Album „Thron“ beweist Joachim Witt einmal mehr, dass er ein Unikat in der Musiklandschafts Deutschlands ist. Joachim Witt spielt am Freitag, 13., Ab 20.45 Uhr in der Rattenfänger-Halle.

Um die ganz großen des Deutschen Musikbusiness zu erhaschen, muss man also gar nicht weit fahren.

http://www.autumn-moon.de/

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