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Die Basbergstraße und ihr Problem - der Verkehr

veröffentlicht am 07.04.2011 um 10:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (HW). „Wir wollen aufklären – was haben wir vor, wo wollen wir hin.“ Mit diesen Worten begrüßte Ralf Wilde namens der Stadt Hameln rund 100 Anlieger von Basbergstraße, Fahlte, Reimersdeskamp und Reher Weg. Sie alle waren ins VfL-Heim gekommen, um vom Fachbereichsleiter Umwelt und technische Dienste etwas über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf dieser Tangente, die insbesondere vom Schwerlastverkehr als Nordumgehung Hamelns genutzt wird, zu erfahren. Doch diesbezüglich hüllte sich Wilde in Schweigen.
 Stattdessen präsentierte er mit Lothar Zacharias vom gleichnamigen Ingenieurbüro einen „Experten, der seit vielen Jahren vor Ort arbeitet und über einen großen Erfahrungsschatz verfügt“. Doch der begann seinen Vortrag damit, die immer ungeduldiger werdenden Zuhörer über einzelne Verkehrsarten aufzuklären. Zacharias sprach von Durchgangs-, Ziel- oder Binnenverkehr, und erste ungläubige Blicke machten die Runde. Als der Ingenieur verkündete, dass das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich 10 000 bis 15 000 Fahrzeuge pro Tag betrage und der Schwerlastverkehr bei fünf Prozent „und eher etwas weniger“ liege, brachen alle Dämme, entfachte er damit eine äußerst emotional geführte Diskussion, die mehr als zwei Stunden dauerte.
 „Sie wollen uns doch hier bloß verarschen“, fuhr ein Anlieger Zacharias in die Parade. Der Vortrag des Ingenieurs war damit quasi beendet. Wortmeldung folgte auf Wortmeldung, und Wilde hatte große Mühe, die Emotionen nicht überkochen zu lassen.



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