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Diakonieverband Hannover informiert über Glücksspielsucht

veröffentlicht am 30.09.2011 um 06:07 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (jbr). Egal ob Spielautomaten, Poker, Toto-Lotto oder Sportwetten – das Angebot von Glücksspielen ist vielfältig. Viele Menschen finden sie faszinierend. Und das nicht ohne Grund: Sie bringen Spaß, Unterhaltung und verursachen Nervenkitzel. Und wenn um das eigene Geld gespielt wird, ist es besonders aufregend. Doch der Zocker-Spaß wird spätestens dann zum Albraum, wenn alles Geld verspielt ist und sich gänzlich unbemerkt die Spielsucht eingeschlichen hat.

Mandy Steinberg, Präventionskraft für Glücksspielsucht für den Raum Hameln, Springe und Stadthagen klärt auf: „Mehr als 28 Millionen Euro werden pro Monat an Geldspielautomaten verspielt. Und das allein in Niedersachen. Die Zahlen der Statistiken belegen: Spielsucht wird mehr und mehr zu einem Problem. Bundesweit sind bereits rund 600 000 Menschen betroffen. Und die Tendenz ist weiterhin steigend.“ Betroffen seien zu 90 Prozent Männer im Alter von 20 bis 45 Jahren, so die Expertin weiter.

Aus diesem Anlass informierte der Diakonieverband Hannover gestern mit einem Stand in der Hamelner Innenstadt über die inzwischen weit verbreitete Krankheit. Steinberg: „Mit dieser Aktion erhoffen wir uns das Hilfeangebot für Betroffene und Angehörige weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen und diskutieren.“



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