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Das sind die Ergebnisse zum Thema Corona und Sport

Dewezet-Montagsfrage: Hat der Lockdown uns faul gemacht?

HAMELN-PYRMONT. Montags ist Umfrage-Tag bei der Dewezet, in der darauffolgenden Woche gibt es die Ergebnisse. In der letzten Woche haben wir die Newsletter-Abonnenten zum Thema Corona und Sport befragt – die Antworten lesen Sie hier.

veröffentlicht am 27.09.2021 um 17:00 Uhr
aktualisiert am 27.09.2021 um 20:30 Uhr

aro

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Hat der Lockdown uns bewegungsfaul gemacht? Die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt Alarm: Viele Menschen bewegen sich zu wenig. Die Corona-Krise hat diesen Trend noch einmal verstärkt. Noch nie haben sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene so wenig bewegt wie während der Corona-Pandemie. Monatelang konnten Amateur- und Freizeitsportler nicht trainieren, weil Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sporthallen geschlossen waren. Wir wollten von unseren Lesern wissen, wie viel Einfluss die Corona-Krise auf ihre Lust am Sport hat. Bewegen sie sich mehr oder weniger? Wie halten sie sich fit? Und wie wichtig ist Sport für sie?

172 Menschen beteiligten sich an die der nicht repräsentativen Online-Umfrage der Dewezet – mehr als die Hälfte davon (56 Prozent) waren älter als 60 Jahre. Inklusive der über 40-Jährigen waren es sogar 93 Prozent. Was das Sportverhalten der jüngeren Generation (jünger als 40) angeht, hat die Befragung deshalb so gut wie keine Aussagekraft.

Um einschätzen zu können, welchen Stellenwert der Sport für unsere überwiegend älteren Leser hat, wollten wir wissen: Wie wichtig ist Sport für Sie persönlich?

Für über die Hälfte (55 Prozent) ist Sport wichtig bis sehr wichtig. Knapp ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ist Mitglied in einem Sportverein, weitere 22 Prozent in einem Fitnessstudio. Fast die Hälfte (57 Prozent) ist weder im Sportverein noch in einem Fitnessstudio angemeldet, viele halten sich in der Freizeit aber trotzdem fit – zum Beispiel durch Radfahren und Wandern. Beides war auch während des Corona-Lockdowns möglich, als die Sporthallen, Schwimmbäder und Fitnessstudios geschlossen waren.

Das Ergebnis, wie oft die Befragten vor Beginn der Corona-Krise und während des Lockdowns Sport gemacht haben, überrascht. Auf die, die täglich (10 Prozent) oder nur einmal pro Woche (12 Prozent) trainieren, hatte der Corona-Lockdown offenbar keinen Einfluss. Um 15 Prozent (von 17 auf 32 Prozent) stieg aber der Anteil der Personen, die weniger als einmal pro Woche Sport machen. Im Vergleich dazu, ging der Anteil der Personen, die zwei- bis dreimal pro Woche trainieren, um 17 Prozent (von 47 auf 30 Prozent) stark zurück.

Der Aussgage, dass sie sich seit Beginn der Coronakrise weniger bewegen und weniger motiviert sind, stimmten nur 12 Prozent der Befragten voll und ganz zu und weitere 16 Prozent zum Teil. Für über die Hälfte (69 Prozent) hatte dagegen die Corona-Krise keinen oder nur einen geringen Einfluss auf die Bewegung und Motivation. Auf die Frage, ob sich durch Corona und die Lockdowns ihr Sportverhalten geändert habe, stimmten 59 Prozent mit Nein und 41 Prozent mit Ja.

Übrigens: Ein Erwachsener sollte pro Woche mindestens 150 Minuten moderat Sport treiben oder 75 Minuten intensiv. Kinder und Jugendliche sollten mindestens eine Stunde pro Tag sportlich aktiv sein – das empfiehlt die WHO und warnt: Bewegungsmangel sei ein erheblicher Risikofaktor für Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Viele Bürger haben das Gefühl, nicht gehört zu werden, kein Forum für ihre Meinung zu haben und ihre Lebenswelt nicht mitgestalten zu können. Mit der Montagsfrage wollen wir den Menschen in unserem Verbreitungsgebiet eine Stimme geben. Jeden Montagabend verschicken wir im Newsletter eine Umfrage zu aktuellen Themen, die die Menschen bewegen. Darin können Sie offen und anonym Ihre Meinung kundtun. Die Ergebnisse fließen in die Berichterstattung ein und werden jeden Montag online und dienstags im Print veröffentlicht. Abonnieren Sie den Newsletter, wenn Sie keine Montagsfrage verpassen wollen: newsletter.dewezet.de/register/



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