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Mitarbeiterinnen wollen Geld für Einrichtung einer Übergangswohnung verwenden

Dewezet-Gruppe spendet 10 000 Euro für das Frauenhaus

HAMELN. „Wir haben uns sehr gefreut“, sagen die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, Katrin Meister und Heidi Schaper. Sie können die 10 000 Euro gut gebrauchen. Rund 9000 Euro der Summe kommen von den Mitarbeitern der Unternehmen C. W. Niemeyer, CW Niemeyer Service sowie der Dewezet, die Geschäftsleitung rundete den Betrag auf 10 000 Euro auf.

veröffentlicht am 20.11.2018 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 20.11.2018 um 21:20 Uhr

Katrin Meister und Heidi Schaper (v. li.) konnten für das Frauenhaus eine Spende über 10 000 Euro von der Dewezet entgegennehmen. Zur Übergabe waren Verlegerin Julia Niemeyer (v. re.), Detlef Böhnke und Dorothee Balzereit gekommen. Foto: doro
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite

„Wir wollen das Geld für die Einrichtung der Übergangswohnung nutzen“, sagt Katrin Meister. Für diese gab die Politik in der letzten Woche sowohl im Landkreis als auch im Rat der Stadt parteiübergreifend und einstimmig grünes Licht. Die Wohnung soll helfen, ein wenig Druck vom Kessel zu nehmen, der durch die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt im Frauenhaus entsteht: Betroffene Frauen finden nach ihrem Aufenthalt kaum noch eine Wohnung (wir berichteten).

Der nächste Schritt besteht nun darin, eine Wohnung zu finden. Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung soll sowohl von der Stadt Hameln als auch vom Landkreis kommen. Im zuständigen Ausschuss der Stadt wurde die Stadt beauftragt, gemeinsam mit dem Landkreis zu prüfen, ob über die Hamelner Wohnungsbaugesellschaft (HWG), die Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau (GSW, ebenfalls eine Tochter der Stadt) und die Kreissiedlungsgesellschaft (KSG) vermittelt und eine Wohnung zur Verfügung gestellt werden kann.

Angesprochen fühlen sollen sich auch private Vermieter, die eine relativ innenstadtnahe Wohnung bereitstellen könnten. Dass die Wohnung sich nicht in allzu großer Entfernung vom Frauenhaus befindet, ist wichtig, weil die Frauen weiterhin Betreuung von den Mitarbeiterinnen benötigen. Gedanken um ausbleibende Miete müssten sich potenzielle Vermieter nicht machen: Sie wird vom Amt übernommen und kommt entsprechend regelmäßig.

„Es bewegt sich derzeit viel“, erklärt Katrin Meister, „auch auf Landes- und Bundesebene.“ Die Mitarbeiterin führt es auf die Istanbul-Konvention zurück, die die Vertragsstaaten verpflichtet, umfassende Maßnahmen zum Schutz betroffener Frauen zu ergreifen.



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