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Zwei Mitarbeiter sollen nach erfolgreichem Geschäftsjahr 2012 Filiale Hameln verstärken

Deutsche Bank stockt Personal auf

Hameln. Trotz anhaltender Eurokrise hat die Filiale der Deutsche Bank in Hameln im vergangenen Jahr ein gutes Geschäftsergebnis erzielt. „Für unsere Kunden standen insbesondere die Suche nach Vermögensschutz sowie die Investitionen in Sachwerte im Vordergrund“, erläutert Filialdirektor Mathias Knackstedt. Nicht zuletzt dadurch sei es dem Kreditinstitut möglich gewesen, seine Marktposition in der Rattenfängerstadt weiter zu festigen.

veröffentlicht am 11.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 06:41 Uhr

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Zum Jahresende 2012 habe die Deutsche Bank in Hameln und Umgebung rund 15 000 Privat- und Geschäftskunden betreut – mit einem Geschäftsvolumen von 300 Millionen Euro zum Ende des vergangenen Jahres. Ein Plus von 20 Millionen Euro oder sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein das Anlagevermögen umfasse rund 195 Millionen Euro. „Ein Hinweis auf das stärkere Renditebewusstsein unserer Kunden ist jedoch die Entwicklung des Depotvolumens, das in Hameln auf 124 Millionen Euro gestiegen ist“, berichtet Knackstedt. Das Baufinanzierungsvolumen beziffert der Banker mit rund 87 Millionen Euro und betont: „Das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr und Rekord.“

Der Trend zugunsten einer selbst genutzten oder vermieteten Immobilie habe sich deutlich verstärkt. Zudem werde angesichts niedriger Zinsen zunehmend Geld in Modernisierungs- oder Renovierungsmaßnahmen an Gebäuden ausgegeben. Diese Tendenz spiegelt sich auch im Kreditvolumen der Deutschen Bank Hameln wider, denn die Ausleihen kletterten von 83 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 105 Millionen Euro im zurückliegenden Geschäftsjahr. Eine Zunahme von 26 Prozent.

Aber auch die Investition in Aktien rücke wieder stärker ins Blickfeld der Anleger. „In Kundengesprächen wird immer wieder die Frage nach sicheren Anlagen mit Inflationsschutz gestellt. Anleger fürchten wegen der dauerhaft niedrigen Zinsen die sogenannte finanzielle Repression. Diese entsteht, wenn die Zinsen sicherer Anlagen wie Staatsanleihen niedriger sind als die Inflationsrate“, erläutert Knackstedt.

Trotz anhaltender Investitionszurückhaltung der Unternehmen bundesweit habe die Deutsche Bank Hameln die Kreditvergaben an den Mittelstand auf hohem Niveau und damit stabil halten können. Für die heimischen Betriebe zähle vor allem eine langfristige Finanzierungssicherheit, begründet der Filialdirektor.

Und die positive Geschäftsentwicklung soll sich auch auf das bislang 13-köpfige Hamelner Mitarbeiter-Team auswirken. So wolle die Bank auch in diesem Jahr wieder in Trainings-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen investieren. Zudem kündigt Knackstedt an, dass noch 2013 zwei weitere Mitarbeiter in der Deutschen Bank Hameln einen Arbeitsplatz finden sollen. HW

Auf Erfolgskurs: Die Filiale der Deutschen Bank in Hameln. Wal



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