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Deutsche Bank, Postbank und Gewerkschaften arbeiten an "konkreten Lösungen"

veröffentlicht am 08.12.2011 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Von Thomas Thimm
Hameln/Bad Nauheim. Seit nunmehr vier Tagen und Nächten verhandeln die Postbank und die Gewerkschaften Verdi sowie Komba über das, was in Hameln 1200 Mitarbeiter umtreibt: Zu welchen Konditionen werden sie zukünftig arbeiten? Die Deutsche Bank als Eigentümer will, dass für weniger Geld mehr gearbeitet wird, die Gewerkschaften lehnen das ab.

Beide Seiten haben in dieser Woche den Willen signalisiert, sich zu einigen. Das bedeutet, sowohl Banken als auch Gewerkschaften sind bereit, aufeinander zuzugehen und Kompromisse zu schließen. Wie Donnerstagabend aus Bad Nauheim verlautete, werde mittlerweile „an konkreten Lösungen gearbeitet“. Es gebe nach mehreren Nächten des Durchverhandelns „keinen Grund zum Abreisen, jedoch auch noch nicht zum Jubeln“.
Die Verhandlungen werden noch bis mindestens Freitagnachmittag andauern.

Hintergrund: Die Deutsche Bank will den Standort Hameln zum konzernweit wichtigsten und größten Kreditcenter ausbauen. Allerdings: Die später einmal geplanten 1600 Mitarbeiter sollen mitsamt dem Kreditcenter ausgegliedert werden. Eine solche Ausgliederung bedeutet die Abnabelung vom Tarifvertrag und nach den ursprünglichen Plänen der Deutschen Bank Gehaltskürzungen um bis zu sieben Prozent, den Verlust von drei Tagen Urlaub sowie eine um drei auf 42 Wochenstunden erhöhte Arbeitszeit.

Mehr zu diesem aktuellen Thema in unserer Printausgabe vom Freitag.



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