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Schon wieder Vogeldreck an Gleis 1

Deutsche Bahn will Taubenkot-Problem am Bahnhof erneut prüfen

HAMELN. Wieder Taubendkot an Gleis 1: Anfang des Jahres erklärte die Deutsche Bahn bereits, die Anbringung der restlichen Taubenvergrämung sei bereits 2018 in Auftrag gegeben und mit der verantwortlichen Reinigungsfirma gesprochen worden. Doch das Problem besteht weiter. Die DB will der Sache nun erneut nachgehen.

veröffentlicht am 14.04.2019 um 17:16 Uhr

Taubenkot am Bahnsteig in Hameln. foto: joachim klus/pr

Autor:

Fenja-Marie Giebel
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Der Bahnhof „sollte eigentlich ein sauberes Einfallstor für Hameln“ sein, ist Joachim Klus überzeugt. Insbesondere störe ihn der Taubendkot an Gleis 1, wie er in einem Leserbrief schreibt.

Anfang des Jahres hatte die Dewezet schon einmal mit der Deutschen Bahn gesprochen, weil ein Leser nach mehreren Beschwerden damals keine Veränderung am Bahnsteig feststellen konnte. Man erklärte, die Anbringung der restlichen Taubenvergrämung sei bereits 2018 in Auftrag gegeben und mit der verantwortlichen Reinigungsfirma gesprochen worden. Ende Januar seien die Arbeiten vollzogen worden, teilte die Bahn mit.

Fragt sich nur, warum das Problem jetzt schon wieder auftritt – gerade einmal zwei Monate später. Die Deutsche Bahn antwortet per Mail, dass in Hameln bereits Ende 2018 Taubenvergrämungsmaßnahmen getroffen worden seien. Offenbar haben diese Maßnahmen nicht viel gebracht, so, wie der Bahnsteig zurzeit aussieht. Die Tauben hätten sich bedauerlicherweise andere Plätze gesucht, erklärt die Bahn.

Das kann gut sein, das Treppengeländer am Gleis bietet den Tauben eine gute Landemöglichkeit. Trotzdem ist der Bahnsteig verdreckt wie im Januar. Seitdem „gibt es leider wieder Kundenbeschwerden“, bestätigt die Bahn. Das bedeutet offenbar, dass die zuständige Reinigungsfirma ihrer Aufgabe wohl erneut nicht nachgekommen ist. Man müsse sich „die Situation vor Ort noch einmal ansehen und prüfen, ob weitere Maßnahmen getroffen werden können.“ Welche, lässt die Bahnsprecherin offen.

Die Stadtwerke Hameln seien Eigentümer des Empfangsgebäudes, erklärt die Bahn. „Das ist richtig“, bestätigt die Stadt, aber der „Bahnsteig ist Bahn“ und gehöre „nicht in unseren Zuständigkeitsbereich“, heißt es. Den Stadtwerken „obliegt die Reinigung des Bahnhofsgebäudes bis zu den Glasschiebetüren im Tunnel“. Fragt sich, warum die Deutsche Bahn dann auf die Stadt verweist. Bürger, die Beschwerde eingereicht haben, warten nach wie vor auf weiteren Maßnahmen der Bahn.



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