weather-image
20°
×

Der Winter hält sich - Stadt Hameln musste schon dreimal Streusalz nachbestellen

veröffentlicht am 22.02.2013 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ube). Der  Frost hält sich im Weserbergland, häufig fällt Schnee. Das bedeutet viel Arbeit für den Winterdienst – und kostet den Steuerzahler Geld, weil erheblich mehr Salz verbraucht wird. Die Streufahrzeuge sind öfter unterwegs als in den vergangenen zwei Jahren. „Dreimal musste bereits Streusalz nachbestellt werden“, berichtet Thomas Wahmes von der Stadt Hameln.

In diesem Winter seien bereits 790 Tonnen Salz verbraucht worden. Derzeit hat der Betriebshof noch 400 Tonnen auf Lager. 180 Straßenkilometer müssen vom Winterdienst pro Einsatz abgefahren werden. Zusätzlich sind sogenannte Kleingeräteträger unterwegs, die das 50 Kilometer lange Rad- und Fußwege-Netz räumen.

Die Straßenmeistereien haben jede Menge Salz gebunkert und sorgen bereits dann für Nachschub, wenn 20 Prozent ihres Gesamtvorrats verbraucht worden sind. Nachgeordert wurde in diesem Jahr schon mehrfach. In Rohrsen, Emmerthal und Krückeberg lagern je 800 Tonnen. „Diese Menge reicht für sieben Tage“, sagt Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln. Sollte es zu Lieferengpässen kommen, kann die Straßenmeisterei auf eine eiserne Reserve zurückgreifen: 5000 Tonnen befinden sich in den ehemaligen Munitionsbunkern im Bückeberg.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige