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Hamelner Hundebesitzer müssen ab Januar tiefer in die Tasche greifen

Der teure Freund des Menschen

Hameln. Bello, Hasso und Fiffi werden teurer: Ab dem kommenden Jahr müssen Hundebesitzer für ihre Lieblinge tiefer in die Tasche greifen. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwoch eine Erhöhung der Hundesteuer um durchschnittlich zehn Prozent beschlossen. Für den ersten Hund werden ab Januar jährlich 108 Euro fällig. Ein zweites Tier kostet künftig 156 Euro, jeder weitere Vierbeiner schlägt mit 192 Euro pro Jahr zu Buche. Besitzer von Tieren, die laut Satzung als Kampfhunde definiert sind, müssen weiterhin 738 Euro jährlich zahlen. Für sie ergeben sich keine Veränderungen.

veröffentlicht am 10.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

Andreas Timphaus
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Die Abgabe können die Gemeinden in Deutschland selbst regeln – und so zahlen Hundebesitzer sehr unterschiedlich für ihre Lieblinge. Zum Vergleich: In Mainz, einem der Spitzenreiter, werden für den ersten Hund 186 Euro pro Jahr fällig. In Windorf bei Passau zahlen Hundehalter hingegen gar nichts. Die Stadt kalkuliert mit Mehreinnahmen in Höhe von 28 000 Euro jährlich. Damit könnte im kommenden Jahr bei der Hundesteuer die 300 000-Euro-Marke geknackt werden. 2014 brachte die Hundehaltung 286 535 Euro ein.

Offiziell sind in der Weserstadt nach Auskunft der Verwaltung 2905 Hunde registriert. Sie verteilen sich auf 2624 Haushalte. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung sind Hundebesitzer. Die Dunkelziffer der nicht registrierten Vierbeiner liege deutlich höher, glaubt ein Rathaussprecher. Nach Schätzungen von Experten sind ein Viertel aller Hunde in Deutschland nicht angemeldet. In Hameln werden deshalb regelmäßig Stichproben durchgeführt. Wer seine Tiere nicht angemeldet hat, muss Geldbußen bis zu 10 000 Euro fürchten.



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