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Vorwerk aus Hameln unterstützt Ausstellung von Jürgen Mayer H. in Berlin / Geöffnet bis April nächsten Jahres

Der Teppich und der „Grenzgängerarchitekt“

Berlin/Hameln (red). Im Rahmen ihres Engagements für Kunst & Kultur sind die Vorwerk Teppichwerke aus Hameln Teil eines faszinierenden Raumexperiments, das der Grenzgängerarchitekt und Designer Jürgen Mayer H. in der Berlinischen Galerie verantwortet.

veröffentlicht am 05.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 22:41 Uhr

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Mayer, geboren im Jahre 1965, ist vor allem berühmt geworden mit innovativen Gebäuden, Objekten und Rauminterventionen wie der Mensa der Hochschule Karlsruhe oder „Metropol Parasol“, der Neugestaltung der „Plaza de la Encarnación“ in Sevilla, aber auch mit Wandinstallationen fürs MoMa in New York oder mit Bettwäsche, die auf Körperwärme reagiert. Mit seinem 1996 in Berlin gegründeten Büro „Jürgen Mayer H.“ arbeitet er in kooperativen Teams an den Schnittstellen von Architektur, Kommunikation und neuen Technologien.

Die Ausstellung „Rapport. Experimentelle Raumstrukturen.“ bietet neue Einblicke in Mayers interdisziplinären Denk- und Gestaltungsansatz.

Für die zehn Meter hohe Eingangshalle der Berlinischen Galerie hat sein Team eine begehbare Installation entwickelt. Wände und Boden sind mit Teppich ausgekleidet, der mit schwarz-grauen Datensicherungsmustern bedruckt ist. Die stark vergrößerten und sich wiederholenden Muster erzeugen eine Art Dauerflimmern, die Halle verwandelt sich in ein Szenario aus in- und auseinanderfließenden Formen und Strukturen. Dabei fungiert der perfekt zugeschnittene 800 Quadratmeter große Vorwerk-Teppich als wesentliches Element der Raumarchitektur. Über den Teppich sollen die Besucher den Raum erforschen, erspüren und verstehen.

„Rapport“ passt zu einhundert Prozent in unsere Programmatik ,Art Commitment’“, stellt Vorwerk-Geschäftsführer Johannes Schulte fest. „Wir freuen uns, eine Ausstellung unterstützen zu können, die auf so beeindruckende Weise deutlich macht, was mit dem Material Teppich alles möglich ist.“

Der Installationstitel „Rapport“ ist mehrdeutig: Einerseits verweist er als Fachterminus aus der Textilherstellung auf das serielle Muster der Installation. Andererseits bedeutet er im Militärjargon „Meldung“ und in der Psychologie den Zustand verbaler und nonverbaler Bezogenheit von Menschen aufeinander, also eine Form von Empathie.

Die Ausstellung „Experimentelle Raumstrukturen“ von Jürgen Mayer H. ist noch bis Anfang April nächsten Jahres zu sehen, Berlinische Galerie, und zwar täglich von 10 bis 18 Uhr (außer dienstags).

Blick in die Ausstellung – auch so kann Teppich aus Hameln aussehen.



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