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Leserin gegen Umbenennung / Auch Soltec bleibt Thema

Der Name Münsterbrücke gehört einfach zu Hameln

Hameln (cb). Der Vorschlag der Jusos als SPD-Nachwuchsorganisation, die Münsterbrücke wie Anfang der 1930er Jahre wieder Friedrich-Ebert-Brücke zu nennen, stößt bei Barbara Spreemann auf Widerspruch. Die direkt am Münster gelegene Brücke soll ihren jetzigen Namen behalten, wünscht sich die Hamelnerin. Damit will sie die Verdienste des ersten Präsidenten der Weimarer Republik nicht in Abrede stellen. Doch es gebe bereits viele Einrichtungen oder Bauwerke, besonders in Berlin, mit dem Namen von Ebert. „Für Hameln aber gehört der Name Münsterbrücke aber einfach mit dazu“, argumentiert sie. Schlechte Erfahrungen mit dem Apotheken-Notdienst hat Gudrun Gebbert aus Hameln gemacht, als sie nach einem Krankenhausbesuch am Sonntag dringend ein Medikament benötigte. Dass man dann nach Fischbeck müsse – eine Hamelner Apotheke hatte nur stundenweise Notdienst – sei für sie unverständlich. Eine Stadt mit der Größe von Hameln mit ihren zahlreichen Apotheken müsse ihren Notdienst zentraler organisieren können, findet sie. „Oft merkt man das erst, wenn man selbst davon betroffen ist“, sagt sie.

veröffentlicht am 12.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 14:21 Uhr

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Als mittelfristig auslaufendes Modell sieht Fritz Rieger aus Hameln die Fachmesse Soltec. Jeder heimische Handwerksbetrieb und andere Einrichtungen würden inzwischen vielfältige Informationen und dazu ein passendes Angebot von der Solartechnik bis zur Gebäudedämmung vorhalten. „Damit habe ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt er aus eigenem Erleben. Deshalb könne er verstehen, dass die Zahl der Soltec-Besucher zurückgehe. Für diese Fachmesse müsse die Stadt kein Geld mehr investieren – oder aber es müsse ein ganz anderes Konzept entwickelt werden, meint Rieger.

Wegen der Gefährdung durch Schadstoffe in Hausbrunnen sorgt sich Heinz-Walter Schütte aus Hastenbeck. „Wie vergiftet sind sie?“, fragt er sich und sieht bei dem Thema Aufklärungsbedarf. Den eigenen Brunnen habe er untersuchen lassen, wobei hohe Nitratwerte festgestellt worden seien. Da er selbst die Angaben nicht habe einordnen können, habe er jemanden um Rat gefragt. Der erschreckende Hinweis, den er erhalten habe: Das Wasser aus dem Brunnen dürfe er nur verwenden, um Rasen oder Büsche zu gießen. „Aber wer weiß das schon?“, warnt er.



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