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Grundstückseigentümer ärgert sich über wachsenden „Schrottplatz“ – doch ihm sind die Hände gebunden

Der Müll der anderen

Hameln. Ein abgestellter Doppeldeckerbus wird zum Dauer-Ärgernis: Rolf Meyer meint am Lesertelefon, die Fläche an der Marienthaler Straße gebe kein gutes Vorbild ab. „Wie soll man den Bewohnern im Kuckuck eigentlich vermitteln, dass sie selbst aufräumen sollen, wenn sie auf dem Weg nach Rohrsen ständig an diesem Müllplatz vorbeifahren?“ Zu dem ausrangierten Bus, der auch bereits gebrannt hat und der dort schon seit einiger Zeit vor sich hingammelt, haben sich mittlerweile ein weiteres Fahrzeug und Sperrmüll wie eine halbe Wohnzimmereinrichtung hinzugesellt.

veröffentlicht am 23.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:05 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Die Stadt kann an dieser Stelle gar nichts ausrichten – solange keine Gefahr von den abgestellten Fahrzeugen ausgeht, weil beispielsweise Öl ausläuft, teilt ein Sprecher mit. Es handelt sich um privates Gelände. Doch den Eigentümern ist der Zustand selbst ein Dorn im Auge. „Das ist ein leidiges Thema“, sagt Thomas Reineke, Gesellschafter der Vorena GmbH. Der Grundstückseigentümergesellschaft gehört das Gelände, auf dem sich der Müll ansammelt. „Uns sind die Hände gebunden. Da kommt einer und stellt sein Fahrzeug ab – und wir können nichts machen“, so Reineke weiter. Und wo einer eine Fläche zum Abladen seines Mülls missbraucht, kommen schnell weitere hinzu. Der Kontakt zum Eigentümer bestehe schon seit längerer Zeit – ergebnislos. Der mehrfachen Aufforderung, den Bus zu entfernen, komme er einfach nicht nach. Mittlerweile ist auch ein Anwalt eingeschaltet. Angeblich hat der ursprüngliche Eigentümer das Fahrzeug weiterverkauft.

Zu dem an der Marienthaler Straße abgestellten Bus gesellt sich immer mehr Müll. Mittlerweile sind Anwälte eingeschaltet.

Dana



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