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Der kostet, der neue Perso

veröffentlicht am 03.08.2010 um 18:12 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (bha). Ab Mitte August heißt es für die Mitarbeiter des Bürgeramtes "Schulen, Lernen, Umdenken" als Vorbereitung für den elektronischen Ausweis. Ab dem 1. November wird die neue Karte auch in Hameln den alten Personalausweis ersetzen.

Außer den Jugendlichen, die ihren ersten Personalausweis weiterhin kostenlos erhalten, müssen alle ordentlich draufzahlen: Dreimal so viel, nämlich 28,80 Euro, kostet der neue Perso, Ermäßigung gibt es für alle unter 24 Jahre, die 19,80 Euro. Und das reicht dem Deutschen Städtetag, dem Landkreistag sowie dem deutschen Städte- und Gemeindebund noch nicht aus: Sie fordern eine Erhöhung der Ausstellungsgebühr auf 31,80 Euro und weniger Ermäßigungen, weil durch die Einführung des neuen Persos hohe Mehrkosten für Schulungen, Geräte und Personal entstünden.
Auch die Stadtverwaltung bestätigt den bevorstehenden Mehraufwand und die zusätzlichen Kosten, die vom Bürger getragen werden. Zwar sei bisher noch nichts Konkretes geplant, aber ab Mittag August werde etwas geschehen, werde sich die Stadt auf die Neuheit vorbereiten. „Es wird spezielle Schulungen und neue Geräte geben müssen, keine Frage“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes.

Vom 1. November an gibt es für niemanden mehr den herkömmlichen Personalausweis, sondern nur noch den neuen elektronischen mit Chipkarte. Auf diesem sogenannten Radio Frequency Identification Chip (RFID) erfolgt die Speicherung der persönlichen Daten. Das sind, neben den üblichen Ausweis-Informationen wie Name und Geburtstag, je nach Belieben auch biometrische Daten wie Fingerabdrücke. Gerade die Speicherung dieser Informationen soll nämlich nach Angaben des „Kompetenzzentrums neuer Personalausweis“ grundsätzlich dazu dienen, den Personalausweis schwerer zu fälschen und gestohlene Ausweise nicht so leicht zu verwenden. Zusätzlich soll der auch flapsig „E-Perso“ genannt – gleich dem elektronischen Reisepass Grenzübergänge erleichtern.



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