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Auftakt für das Autumn Moon-Festival

Der Herbstmond ist aufgegangen

veröffentlicht am 14.10.2016 um 17:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:24 Uhr

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Alle Veranstaltungsorte sind also wie letztes Jahr nur einen Katzensprung voneinander entfernt.

Der Auftakt bot bereits einen Vorgeschmack auf die musikalische Bandbreite große Bandbreite der Musikgenres von Symphonic-Metal über EBM und Dark Wave bis hin zu Folk, Indie-Pop und Avantgarde-Minimalismus. Während am frühen Nachmittag standen viele Festivalbesucher noch in der langen Schlange vor der Rattenfängerhalle standen, ging es drinnen bereits mit geballter symphonischer Härte von Xandria mächtig zur Sache.

Vor flackernden geometrischen Figuren auf dem LED-Schirm boten gleichzeitig The Invincible Spirit Wave-Klänge mit hämmernden Beats in der schon gut besuchten Sumpfblume, und auf der kleinen Bühne im Papa Hemingway brachten Ingrimm die ersten Musikfans auf Temperatur: Donnernde Drums, grollende Bässe und harte Gitarrenriffs kombiniert mit Mittelalterklängen von Dudelsack und Drehleier, harmonischen Melodien und düster-poetischen Texten. Zwischen Rattenfängerhalle und Sumpfblume zieht sich der „Mystic Halloween Market“ wieder als Festivalmeile die Weserpromenade entlang. Auch für Besucher ohne Festivaltickets wird hier ein reichhaltiges Programm mit Schauspiel, Kunst und Musik angeboten.

Kurzentschlossene können übrigens an der Abendkasse in der Rattenfängerhalle für fast alle Konzerte dort und in der Sumpfblume noch Einzelkarten kaufen. Das Konzert von Christian Death am Samstagabend ist allerdings schon ausverkauft.

Auch das Wetter soll am Wochenende mitspielen: Bei strahlendem Sonnenschein könnten die Temperaturen am Sonntag auf 18 Grad steigen.

Autumn Moon für alle: Der „Mystic Halloween Market“

Auf dem „Mystic Halloween Market“, der Festivalmeile zwischen Rattenfängerhalle und Sumpfblume, gibt es nicht nur Gastronomie und Kunsthandwerk, sondern auch mehrere Bühnen, auf denen Lesungen, Workshops, Shows und Konzerte unter freiem Himmel stattfinden werden. Gaukler, Jongleure und Feuerschlucker zeigen, was sie können, abends wandern Gruselgestalten und mystische Figuren über den Markt. Der Eintritt ist frei für jeden, auch ohne Festivalbändchen. Ein buntes Spektakel mit Feuershow verspricht zum Beispiel die Mittelalter-Band Heidenlärm. Die Band Comes Vagantes lehnt ihr Repertoire an alt überbrachtes Liedgut an, welches sie auf Sackpfeifen, Schalmeien, Rauschpfeifen, Businen, Trommeln und der Tabla darbietet. Andere Töne schlägt Liedermacherin Sarah Lesch an, die von Liebe, Leichtigkeit und Friedensfrikadellen singt, aber auch von Heuchelei, Ausbeutung und Ignoranz. US-Songwriter Christopher Paul Stelling ist für seine dramatischen und leidenschaftlichen Lieder bekannt, und die Piratenrocker von Elmsfeuer berichten in einer Mischung aus Folk, Mittelalter und Rock auf ironische Weise von ihren abenteuerlichen Kaperfahrten. Theaterfreunde kommen bei Moliéres 400 Jahre alter Komödie „Der fliegende Arzt“ von der Komödienmanufaktur „Pomp & Puder“ auf ihre Kosten, der Autor Christian von Aster liest im Sumpfblume-Café von „Allerfeinsten Merkwürdigkeiten“. Samstag und Sonntag können für je 30 Euro auch Workshops im Fotografieren mit der Lochkamera („Camera Obscura“, 11-14 Uhr) und zum Trommeln mit der Rahmentrommel oder Darbuka (11-13 Uhr) gebucht werden.

Autumn Moon Festival Samstag 2

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Quelle: Wal

Autumn Moon Festival Samstag

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Quelle: fn

Autumn Moon Freitag 2

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Autumn Moon Freitag 1

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Quelle: fn

Autumn Moon Freitag

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Quelle: Dana

Autumn Moon

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Quelle: Dana


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