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Fest mit rund 30 Musikern und vielen Informationen zum Naturschutz / Gäste trotzen dem Wetter

Der ganze Hafen wird zur großen Bühne

Hameln (hx). „I’m singing in the rain“ wäre ein gutes Motto des diesjährigen Hafenfestes gewesen, trübten doch ständig Wolken und Regenschauer die ansonsten super Stimmung im alten Hafen. Aber bereits am frühen Nachmittag trafen trotz der kühlen Witterung die ersten Gäste ein, um Informationen über die Arbeit des NABU und des Hafenvereins zu bekommen. Mal ganz etwas anderes war am Nachmittag ein Schachturnier in der ungewohnten Atmosphäre des Hausbootes vom Hafenverein, der „TASK“. Dass der Verein sich nicht nur für den Naturschutz im Hafen engagiert, wurde dadurch unterstrichen, dass der Erlös einer Tombola dem heilpädagogischen Kindergarten zufließt und Insektenhotels der Paritätischen Werkstätten angeboten wurden.

veröffentlicht am 18.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 04:21 Uhr

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Ein großes Thema im Hafenverein und Zugpferd des Hafenfestes ist immer die Musik von rund 30 Musikern. „Klein Woodstock“ hätte man den Hafen nennen können, als im Laufe des Nachmittags immer mehr Menschen zum Zuhören auf den Deich kamen. Als Opener schaffte es „Dischermans Band“ sofort, die Zuhörer mit Songs wie „Mary Jane’s last dance“ und „Masquerade“ zu begeistern. Mit der Mandoline tauchte auch das erste ungewöhnliche Instrument des Abends auf. Musik-Organisator Toto Jürgens war ab diesem Moment auch deutlich entspannter als bei der Vorbereitung. „Ich musste durch krankheitsbedingten Bandausfall ganz kurzfristig Ersatz finden, und die Musiker von Dischermans Band sind spontan eingesprungen.“

Unter „Harbour Rats & Friends“ firmierten nun in lockerer Folge ganz Festival-like neben den eigentlichen Harbour Rats mit einem sehr einfühlsam gesugenen „Halleluja“ von Leonhard Cohen oder kraftvollem „Personel Jesus“ auch „Honey and the Digglers“ mit Rockmusik wie „Born to be wild“, die „LickOwt’s“ die vor allem mit druckvollem und kehligem Gesang die britischen Fans begeisterten, „Def on the Edge“ mit Eigenkompositionen wie „Propeller“, „Proud Harry“ mit dem mehrstimmig gesungenen „Proud Mary“ und nicht zuletzt „GreenRoom“, die es vermochten, nicht nur mit moderner Rockmusik, sondern auch mit Klassikern wie „House of the rising sun“ und „White wedding“ das Publikum zum Mitsingen zu bewegen.

„Diese Zuschauer sind echt die Harten“, war bei den Bands zu hören, als der Deich trotz der Regengüsse voll besetzt war. Und hinter dem Deich konnten sich die Gäste bei Fish & chips und Sparerips am „Smoker Grill“ oder bei Bier und Wein in geschützten Zelten wieder etwas wärmen. „Diese Kombination hat gut geklappt“ freute sich Cheforganisatorin Sabine Grabbe, „alle sind fröhlich und friedlich, die Zuhörer vieler Nationen zeigen, dass der Hafen ein guter Ort ist, um gemeinsam zu feiern.“ Die mehr als 80 Helfer und Musiker konnten gemeinsam mit den Gästen am Ende ganz relaxt den „Bad Nenndorf Boys“ zuhören und vor allem auch zuschauen, die mit Gesang, Bläsern, Gitarre und Drum eine schwungvolle Ska Performance mit Songs wie „Die Sonne brennt“ oder „Wüstenlicht“ auf dem Bühnenponton hinlegten. Anika, Jessica, Thomas, Nicole und Andras waren fast den ganzen Tag da und wollen unbedingt nächstes Jahr wiederkommen.

2 Bilder

Bilder vom Hafenfest gibt es bei www.dewezet.de

Immer gut drauf , auch wenn die Sonne mal nicht brennt, wie es in einem ihrer Songs heißt: die „Bad Nenndorf Boys“.

Fotos: hx

Die Gäste trotzen dem Wetter oder wärmen sich am Smoker Grill.



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