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Der erste Furz in Lüntorf

Das Benefizkonzert im Theater aus Anlass des 100. Geburtstags von Wilhelm Homeyer war – erkennbar an vielen positiven Besucherreaktionen und ersichtlich aus dem Bericht unseres Rezensenten Ernst August Wolf – ein voller Erfolg. Und Zufriedenheit herrscht auch über das Ergebnis einer Spendensammlung während der Pause: Für die Aktion „Wir für Willi H.“ kam ein Betrag von 718,80 Euro zusammen. Das Geld soll dazu verwendet werden, die Kompositionen von Homeyer zu veröffentlichen, der nicht nur Musiklehrer an der Wilhelm-Raabe-Schule war, sondern auch zu den Mitbegründern der Jugendmusikschule gehört. Der Initiator der Aktion, Manfred Arendt, sagt allen Spendern auf Ostpreußisch Dank: „Se sollen auch alle herzlich bedankt sein!“ Die Behauptung, Homeyer sei ein Ostpreuße gewesen, weist er übrigens zurück. Mitnichten, sagt Arendt. Homeyer selbst habe sich, wenn das Thema angesprochen wurde, wörtlich so geäußert: „Nein, ich bin kein Ostpreuße. Ich habe meinen ersten Furz in Lüntorf gelassen.“ Übrigens: Wer sich als Spender noch an der Aktion beteiligen möchte, kann sich per Internet an die folgende Adresse wenden info@areall.de oder einfach anrufen: 05151/28322.

veröffentlicht am 15.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:21 Uhr

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Aber Manfred Arendt ist nicht nur ein eifriger Spendensammler und ein hervorragender Naturfotograf – der Hamelner hat jetzt auch sein literarischen Talent entdeckt. „Mir platzt manchmal eine poetische Ader. Im Augenblick spuken mir Limericks im Kopf herum“, sagt er. Hier drei Kostproben:

1. In Sotchi gibt’s manche Medaille./ Wir jubeln mitsamt der Journaille./

Beim lautstarken Jubel/ vergisst man im Trubel/

die Opfer der Putin-Kanaille.

2. So mancher Politikern misstraut,/ auch einem Minister, der Mist baut./

Der Friedrich, der plaudert,/ die Merkel nicht zaudert/

und schasst ihn, auch wenn er sehr trist schaut.

3. Der Wowi, Berlins Bürgermeister,/ der wird beim Regieren stets dreister./

Erst Flieger-Debakel,/ jetzt Kumpel-Desaster;/

den Klau-Dieb vom Platz nicht verweist er.

Knallrote High Heels, laszive Körperhaltung – und gaaanz viele Kurven! Morgenmän Franky vom Radiosender ffn räkelt sich als sexy Motorradbiene auf einer Maschine, das Plakatmotiv springt den Hamelnern seit gestern auf der Süntelstraße ins Auge. Welcher Teufel Franky geritten hat? „Wettschulden sind Ehrenschulden“, findet der Moderator. Er hatte sich nämlich in der täglichen „Schlacht der Geschlechter“ mit Morgenfrau Lena Baack in frauen- und männerspezifischen Fragen gemessen – und den Kürzeren gezogen. Zwei Beispielfragen für Franky: 1. Was ist ein „Diffusor“ (ein Aufsatz für den Fön)? 2. Wofür steht die Abkürzung DOB (Damenoberbekleidung)? Der Moderator musste passen und sich in einer durch und durch lächerlichen Pose ablichten lassen. Und die Hörer durften daraufhin abstimmen, wo das Pin-up-Motiv geklebt wird, wobei sie sich mehrheitlich für Hameln entschieden. Gestern kleisterte der schwergewichtige 42-Jährige höchstpersönlich an einer riesigen Plakatwand (3,50 x 2,50 Meter), beobachtet von vielen erheiterten Zuschauern. Noch bis zum 3. März kann man Franky, den Morgenmän, betrachten. Der sieht übrigens nach diesem Shooting die vordergründige Art von Werbung mit sexy Frauen kritischer.



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