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Wie schmecken „Liquid Sex Robot“, „Lemon Milkshake“ und „Big Wave“?

Der Biertest auf dem Bierfest: Weltreise am längsten Tresen

HAMELN. Kann man die Herkunft eines Bieres am Geschmack erkennen? Für die Beantwortung dieser Frage hat sich Dewezet-Volontär Moritz Muschik am Donnerstagabend aufs Hamelner Bierfest begeben und am Tresen auf der Hochzeitsterrasse sechs Biersorten verkostet. Vertreten waren die Länder USA, Deutschland, Kanada, Norwegen, Belgien und Estland.

veröffentlicht am 13.07.2018 um 16:44 Uhr
aktualisiert am 13.07.2018 um 18:15 Uhr

Mit verbundenen Augen: Volontär Moritz Muschik probiert das erste Bier. Und wie schmeckt’s? Foto: Dana
Muschik, Moritz

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Moritz Muschik Volontär zur Autorenseite

„Alle Biere eines Landes getestet“, steht in einem Feld vom spaßigen Bierfest-Bingo, das bei Facebook zu finden ist. In den meisten Fällen ist das aber ein sehr ambitioniertes Ziel – und bei der vielfältigen Auswahl kaum zu schaffen. Allein aus Tschechien werden auf dem Bierfest in der Innenstadt etwa 13 Sorten angeboten.

Um nach dem Test noch gerade zu gehen und ohne Kopfschmerzen aufzuwachen, habe ich mich dieser Herausforderung also gar nicht erst gestellt. Stattdessen wollte ich herausfinden, inwiefern sich die Biere geschmacklich unterscheiden und einem Land zuordnen lassen. Veranstalter Michael Solms traf am „längsten Tresen“ auf der Hochzeitshaus-Terrasse eine Auswahl: Er suchte sechs Biere heraus, die sich in Stil und Herkunft unterscheiden. Damit ich mich nur auf den Geschmack konzentrieren und nicht lesen konnte, woher welches Bier kommt, wurden mir die Augen verbunden. Dann startete der Biertest auf dem Bierfest.

  • Big Wave (Land: USA, Brauerei: Kona Brewing Co., Bierstil: Golden Ale): Das erste Bier im Test schmeckt fruchtig-frisch. Passt auch irgendwie, denn die amerikanische Biersorte kommt aus Hawaii.
  • Lemon Milkshake (Deutschland, Heidenpeters, IPA): Einen angenehm leichten und erfrischenden Geschmack hinterlässt dieses India Pale Ale aus Berlin. „Sehr fruchtig mit Zitrone“, ergänzt Solms.
  • Flagship IPA (Kanada, Steamworks Brewing Co., IPA): Etwas kräftiger und würziger ist wiederum diese Variante aus Kanada. Ein fruchtiges Aroma breitet sich auch hier aus.
  • Liquid Sex Robot (Norwegen, Lervig Aktiebryggeri, IPA): Das India Pale Ale mit dem anrüchigen Namen schmeckt ähnlich wie das Flagship IPA aus Kanada. „Aber deutlich fruchtiger, hopfiger und süßlicher“, fügt Solms hinzu.
  • Rodenbach Alexander (Belgien, Rodenbach, Sour Red/Brown): Selbst mit verbundenen Augen erkenne ich sofort, dass dieses Bier farbig sein muss. Es schmeckt süßlich – und nach Kirsche.
  • Pühaste Dekadents (Estland, Pühaste, Imperial Stout): Ganz anders dagegen dieses tiefschwarze Stout, das sehr malzaromatisch daherkommt. „Dazu enthält es eine Vanillenote“, sagt Solms.

Schon diese sechs Sorten zeigen die Vielfalt auf dem Bierfest, das am Freitag bis 24 Uhr und am Samstag von 14 bis 24 Uhr geöffnet ist. Auch Biere aus der Region sind vertreten – zum Beispiel von der Hamelner Brauerei Craftkult oder der Bad Pyrmonter Hofbrauerei.

Michael Solms kennzeichnet die Biersorten. Foto: Dana
  • Michael Solms kennzeichnet die Biersorten. Foto: Dana
Sechs Spezialitäten aus aller Welt stehen auf der Theke. Foto: Dana
  • Sechs Spezialitäten aus aller Welt stehen auf der Theke. Foto: Dana
Reporter Jan-Philipp Hullmann testet auch mal. Foto: Dana
  • Reporter Jan-Philipp Hullmann testet auch mal. Foto: Dana


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