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Depressionen: Wenn die Seele leidet...

veröffentlicht am 03.11.2009 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Depressionen

Hameln (kar). Seelische Erkrankungen nehmen zu. Depressionen sind
bei uns längst zur Volkskrankheit geworden. Betroffen sind nicht nur Frauen, sondern auch Männer und Junge wie Alte. Die Symptome sind so vielfältig wie das Krankheitsbild selbst. Und oft nur schwer zu therapieren. Auch in Hameln wächst die Zahl der Menschen, die an Depressionen leiden, ärzliche Hilfe brauchen  oder den Weg in die Selbsthilfegruppe suchen. 

Am größten ist die Gruppe der Menschen mit erlebnisreaktiven Depressionen, weiß Anderas Stolle, Facharzt für Psychiatrie in Hameln: "Auslöser sind oft äußere Anstöße, die gesellschaftlich bedingt sind." Der Druck auf dem Arbeitsmarkt, zum Beispiel. Die einen bewältigen die Arbeit nicht mehr, die sich zunehmend verdichtet hat. Die anderen reagieren depressiv auf den Verlust ihres Arbeitsplatzes. „Eine große Klientel in unserer Praxis sind Hartz-IV-Empfänger“, sagt Stolle. Soziale Umstände, private Katastrophen, finanzielle Probleme – das eine zieht oft das andere nach sich: Nach dem Verlust der Arbeit, scheitert die Beziehung, das Geld reicht hinten und vorne nicht. Das Leben wird zur Sackgasse. Hier sind Psychotherapeuten und Fachärzte gefordert. Gegen die saisonal bedingte Winterdepression, unter der in der tageslichtarmen, dunklen Jahreszeit viele Menschen leiden, aber lässt sich schon mit einfachen Mitteln etwas machen.   

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