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Denkmalschützer glaubt nicht an Realisierung eines gläsernen Vorbaus

veröffentlicht am 26.10.2012 um 16:00 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (HW). Über die Zukunft des Hochzeitshauses scheiden sich in Hameln derzeit die Geister. Ist ein Glasvorbau an der historischen Fassade zumutbar? Ein erfahrener Denkmalschützer glaubt nicht an die Realisierung des „Bar- Celona“-Projekts.

Wie denkt der Denkmalschutz über das Vorhaben des privaten Investors, der Gastronomie-Kette „Bar Celona“, einen gläsernen Anbau an die historische Fassade des Hochzeitshauses zu bauen. „Wir sind mit dem Thema nicht befasst, weil es noch gar nicht an uns herangetragen worden ist“, heißt es bei der Unteren Denkmalschutzbehörde im Hamelner Rathaus. Und auch die Institution bei der Kreisverwaltung will sich zu den Plänen nicht äußern: „Nicht unsere Baustelle, wir sind außen vor. Das ist einzig Sache der Unteren Denkmalschutzbehörde in Hameln.“

Dass der gläserne Vorbau am Hochzeitshaus eine Chance auf Realisierung hat, glaubt ein erfahrener Denkmalschützer, der sich in der Rattenfängerstadt bestens auskennt, indes nicht. Insbesondere, weil es sich bei dem historischen Gebäude der Weserrenaissance um ein „Wahrzeichen der Rattenfängerstadt mit Alleinstellungsmerkmal“ handele. „Neben dem Rattenfängerhaus und dem Museum das wohl häufigste Fotomotiv der Touristen“, begründet der Experte.

Welchen Vorschlag der Denkmalschützer für die Nutzung des Hochzeitshauses macht und welche andere Hamelner Innenstadt-Immobilie er der Celona-Gastro GmbH für ihr Vorhaben empfiehlt, lesen Sie in der Dewezet.



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