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Dempterhaus wird vorübergehend seiner Zierde beraubt

veröffentlicht am 01.07.2009 um 20:07 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr


Hameln. Vorsichtig kratzen die Männer auf dem Gerüst des Dempterhauses den Mörtel aus den Fugen; mit dem Gummihammer lösen sie behutsam den nächsten Stein, beschriften ihn sorgfältig und vertrauen ihn schließlich der stählernen Faust eines starken Kranes an. Langsam schwebt der Sandsteinquader nach unten. Zielgenau platziert der Kranführer den Brocken neben den Steinen, die schon auf dem Tieflader liegen: alles Teile der Standerkers, der seit Jahrhunderten die Giebelfront des Dempterhauses schmückt – und der jetzt Stück für Stück abgebaut wird.
 Die langsame Entkleidung des Renaissancebaus von einem Teil seiner Zierde lässt 

 Die Männer auf dem Gerüst arbeiten konzentriert . Sie sind vom Fach: Steinmetze nämlich, die den Rückbau der sogenannten „Utlucht“ bewerkstelligen und dabei äußerst sorgsam vorgehen. Schließlich soll der Erker an gleicher Stelle wieder aufgebaut werden.

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