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Von April bis November setzt sich die Sumpfblume mit dem Glück auseinander

Dem schönsten Gefühl der Welt auf der Spur

Hameln. „Wie kommt eigentlich das Glück ins Hufeisen?“ Marion Komarek, Geschäftsführerin der Sumpfblume, hatte auf die Kinderfrage keine Antwort. Aber in ihren Gedanken setzte sie sich fest. Und bildete schließlich den Anstoß für ein Projekt rund um das Thema Glück. Drei Jahre ist das her – nun geht es los: Von April bis November bietet das Kulturzentrum eine variationsreiche Auseinandersetzung mit dem Hochgefühl. Dabei darf mitgestaltet, mitgedacht oder einfach konsumiert werden. Gefördert wird das Projekt vom Land Niedersachsen, dem Landschaftsverband Hameln-Pyrmont und der Stadt Hameln mit insgesamt 25 000 Euro, den Löwenanteil übernimmt das Land.

veröffentlicht am 09.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 07:21 Uhr

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„Um dem Angebot Struktur zu geben, haben wir es in vier Unterthemen aufgeteilt, sagt Marion Komarek, die das Konzept gemeinsam mit Elisabeth Güsgen von der Stadt Hameln ausgearbeitet hat. In den Bereich privates Glück gehört beispielsweise das hochgelobte Aufklärungsbuch „Make Love“, aus dem Autorin Ann-Marlen Henning lesen wird. Um intimes Glück geht es außerdem in dem Theaterstück „Küss langsam“, den Filmen „Die Herbstzeitlosen“, „Slumdog Millionaire“ und „Ein Freund von mir“. Wie das Alter die subjektive Glücksperspektive beeinflusst, wollen Grundschüler und Bewohner eines Altersheims ergründen.Wer möchte, kann seiner persönlichen Definition von Glück in einem Gedicht Ausdruck verleihen und es für den Gedichtwettbewerb einreichen, der mit der Bibliotheksgesellschaft durchgeführt wird.

Für das Thema „Gesellschaftliches Glück“ konnten die Veranstalter Dr. Florian Langenscheidt gewinnen, der derzeit mit seinem „Handbuch zum Glück“ erfolgreich ist. Einen philosophischen Ansatz verfolgt Professor Wilhelm Schmid bei der Frage, was Glück ausmacht, einen religiösen hat Superintendent Philipp Meyer, wenn er über Glauben und die Verbindung zu einem glücklichen Leben spricht. Autor Walter Wüllenweber hat herausgefunden, dass Geld nicht glücklich macht, keines aber auch nicht. Er erläutert, wie sich die Lebensverhältnisse von Armen, Reichen und der Mittelschicht auf ihr Glücksempfinden auswirken.

Musikalisch arbeitet die Jugendmusikschule an einem Glücksprojekt, das sie im Juli vorstellt, der Schweizer Künstler Martin O. zeigt bereits am Freitag, 19. April, was mit der Stimme alles möglich ist. Den sportlichen Weg beschreitet der Verein SAM mit einem Spendenlauf gegen Kinderarmut.

Im Grimm-Jahr soll auch der Bereich Märchen einbezogen werden: Erzählte Märchen, das Open-Air-Picknick „Tischlein Deck Dich in Zusammenarbeit mit der Elisabeth Selbert Schule und das Basteln einer Glücksfee im Kinderspeilhaus stehen hier auf dem Programm.

Vom 4. bis zum 6 Juli werden die Ergebnisse konzentriert dargeboten: „Im Prinzip ähnlich wie bei ‚Kultur in den Höfen‘“, sagt Komarek. Dazu kommt ein Umsonst-Flohmarkt im Regenbogen, ein großes Open-Air-Rudelsingen, der Auftritt von Seven Bucks a Week und ein Poetry-Slam unter freiem Himmel.

Mit der Frage, wie das Glück nun ins Hufeisen kommt, beschäftigt sich übrigens das Hamelner Museum, ein Team referiert zu Ursprung und Bedeutung von Glücksbringern und bittet die Besucher, ihre eigenen Glücksbringer mitzubringen.doro

Weitere Infos unter www.sumpfblume.de und www.hameln.de sowie in den ab nächster Woche ausliegenden Veranstaltungsheften.



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