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Viele Fragen zur Zukunft der JWH offen

„Das zieht einem den Boden unter den Füßen weg“

Hameln (fh). Ganz überraschend kam die Nachricht für die Mitarbeiter der Jugendwerkstatt nicht. Wie kritisch die Lage für die diakonische Einrichtung bereits seit Jahren ist, war bekannt. Und dennoch: „Wenn nach 20 Jahren in einem Betrieb die Kündigung droht – das zieht einem den Boden unter den Füßen weg“, sagt Siegfried Wulf, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont und damit auch zuständig für die JWH. Am Mittwochabend haben die Mitglieder des Kirchenkreistages beschlossen, die Jugendwerkstatt entschieden zu verkleinern (wir berichteten). Von der bisherigen Einrichtung bleibt wenig übrig: Die Zahl der Mitarbeiter soll von derzeit 53 auf voraussichtlich 10 bis 15 schrumpfen. Der bisherige Standort wird aufgegeben. Doch am Tag nach dieser Entscheidung sind mehr Fragen offen als beantwortet.

veröffentlicht am 16.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 04:41 Uhr

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