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Eisstockschießen, Disko und Wintervergnügen im Bürgergarten bei Jubiläumsaktion der Stadtwerke

Das wird „die größte Eislaufbahn der Region“

Hameln (bha). Ältere Hamelner erinnern sich noch an die Runden, die sie auf der Eisfläche gedreht haben. Heute stehen dort, wo einst Tennisplätze im Winter zur Eisbahn wurden, das Rathaus, das Bellevue-Hochhaus, liegt der Rathausplatz … Und sogar schon im Jahr 1905 gab es eine „Städtische Eisbahn auf dem alten Exerzierplatz“. Jüngere Hamelner dagegen haben noch nie eine extra angelegte Eisbahn unter freiem Himmel in ihrer Stadt gesehen. Das ändert sich am Freitag, 11. Februar, wenn das „Eisvergnügen“ der Stadtwerke um 13 Uhr im Bürgergarten öffnet. Dazu gibt es bis zum 6. März ein umfassendes Programm, das es in Hameln so noch nicht gegeben hat.

veröffentlicht am 14.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 08:21 Uhr

Wie hier in Karlsruhe, werden auch in Hameln Pagodenzelte um die Eisbahn herumstehen – zum Glühweintrinken, Bratwurstessen
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Auf 1000 Quadratmetern (die Eisbahn in Lauenau ist 900 Quadratmeter groß) können die Eisläufer fast vier Wochen lang richtig Fahrt aufnehmen. Wer erst noch schlotternde Knie überwinden muss, hat dazu am Freitag von 16 bis 18 Uhr beim Schnupperlaufen Gelegenheit. Mittwochs gibt es eine Kinderdisko, donnerstags von 18 bis 20 Uhr das Eislaufen nach getaner Arbeit „After Work on Ice“ mit DJ Cent, samstags eine Eisdisko für alle und last, but not least: sonntags Frühschoppen – „on Ice“ natürlich. 40 mal 25 Meter beträgt die Eisfläche, die sieben Zentimeter dick sein wird. Etwa eine Woche vor der Eröffnung wird mit den Aufbauarbeiten im Bürgergarten begonnen. „Es sollte einmalig sein, es sollte viele ansprechen“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Susanne Treptow zu den Überlegungen, die der Veranstaltung zugrunde lagen. Einige andere Stadtwerke böten zur Weihnachtszeit Eisbahnen an, doch „das wollten wir nicht“, sagt Treptow, denn „dann sind alle im Weihnachtsstress“. Anlass für die Stadtwerke, die Agentur interevent damit zu beauftragen, eine Eisbahn in Hameln zu installieren, ist das Jubiläum des städtischen Energieversorgers: Im Jahr 1861 nahm das Gaswerk auf dem Gelände der heutigen Stadtwerke seinen Betrieb auf – vor 150 Jahren also. Dass eine Eisfläche dieser Größenordnung viel Spaß bringt, aber auch viel Energie kostet, weiß Treptow natürlich und vergleicht die Hamelner mit anderen Stadtwerken. Viele lobten im Wettbewerb die schönste Weihnachtsbeleuchtung aus, was die Verbraucher zum Stromverbrauch zwingt – „das vermeiden wir ganz bewusst“, sagt die Geschäftsführerin.

Die Idee zur Eisbahn hatte der Vertriebsleiter Christian Riepe, der jetzt selbst gespannt ist, wie’s wird. Wie viele Leute es wohl auf der Eisfläche werden, fragt nicht nur er sich. Die Stadtwerke verschicken anlässlich ihres Jubiläums an alle Kunden zusammen mit der Jahresrechnung einen Gutschein für einmal Eislaufen: 35 000 Stück. Damit auf der Fläche gefahren und bei großem Andrang nicht nur gestanden werden kann, wird die Fahrtzeit bei Bedarf auf 90 Minuten begrenzt für 2 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren. „Grundsätzlich kann aber jeder fahren, solange er will“, sagt Susanne Treptow.

Sie selbst ist als Kind auch, wenn möglich an jedem Wochenende, auf Schlittschuhen unterwegs gewesen. Und kann es auch heute noch, erzählt sie. Für die Kleinsten, die noch nicht so sicher unterwegs sind, stehen Hilfe leistende Pinguine bereit, an denen sie sich festhalten können. Und auch, wer nicht mehr die passende Ausrüstung zuhause hat, kann aufs Eis: Einen Schlittschuhverleih wird es im Bürgergarten ebenso geben wie Essen und Getränke in weißen Pagodenzelten am Rand der Eislauffläche.

Was die Stadtwerke Hameln sich das Winter-Vergnügen für ihre Kunden und alle anderen kosten lassen, sagen sie nicht. Werbebanden aber, wie sie an anderen Bahnen zu sehen sind, wird es nicht geben. „Das ist unser Event“, sagt Susanne Treptow.

Als größte Eislaufbahn konnten sie’s nicht deklarieren – „Hamburg hat eine größere“ –, aber immerhin sei es die größte in der Region.



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