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Stadt sperrt Verbindung zur Schultheißenstraße

Das war’s dann mit der Durchgangsstraße

Wangelist. Seit Jahren nutzen die Anwohner des Wangelister Neubaugebiets am Fuße des Riepen den kleinen Verbindungsweg zwischen Zinngießerstraße und Schultheißenstraße, um morgens zur Arbeit und abends wieder nach Hause zu kommen. Ohne vorherige Ankündigung hat die Stadt in dieser Woche Fakten geschaffen und die Durchfahrt ohne erkenntlichen Grund verboten. Auf beiden Seiten stehen nun Schilder, die nur für die Busse der Öffis eine Ausnahme machen. Grund für das Verbot: „Durch den fehlenden Gehweg ist die Sicherheit der Fußgänger in hohem Maße gefährdet“, heißt es auf Nachfrage bei der Stadt. Außerdem sei die Verbindung nie als Durchgangsstraße gedacht gewesen, erklärt Thomas Wahmes aus dem Rathaus weiter. Dies sei schon an der geringeren Breite der Fahrbahn und dem fehlenden Fußgängerweg zu erkennen. Bisher hat es in diesem Bereich nach Recherchen der Dewezet aber noch nie einen Unfall zwischen Fußgängern und Autos gegeben.

veröffentlicht am 22.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:41 Uhr

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Autor:

Jobst Christian Höche
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Für die Anwohner bedeutet die Sperrung der Straße, dass sie einen Umweg von einem Kilometer pro Fahrtstrecke in Kauf nehmen müssen, um an ihr Ziel zu gelangen. Über die Beschilderung macht sich seit Tagen Unmut in der Siedlung breit. Nicht nur die Notwendigkeit der Sperrung als solche wird in Frage gestellt, auch die Auswirkungen auf die Umwelt durch die längere Fahrtstrecke sind seither ein Thema. Immerhin ergeben sich für jeden Autofahrer täglich zwei Extrakilometer, die man bisher sparen konnte. Noch werden die Verbotsschilder von den meisten Autofahrern geflissentlich ignoriert. Stadtsprecher Wahmes macht aber deutlich, dass das Schild nicht nur eine Alibifunktion habe, um bei einem Unfall auf der rechtlich sicheren Seite zu sein. Es sei der Stadt sehr ernst mit diesem Verbot, heißt es aus dem Rathaus. „Wir werden die Polizei darum bitten, an dieser Stelle zu jeder Zeit die Einhaltung des Verbotes zu überprüfen.“



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