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Kostenloses Hochschul-Angebot an der Frauenklinik in Hameln

Das Trauma Krebs verarbeiten – ein Forschungsprojekt soll helfen

Hameln (CK). Brustkrebs, vor allem in jungen Jahren, ist immer erstmal eine niederschmetternde Diagnose. Und nach Operation und nachfolgenden Therapien sind die meisten Frauen froh, das Thema scheinbar überwunden zu haben – viele verdrängen. Doch oft kommt es, manchmal noch nach Jahren, wieder hoch. Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Hochschule Hildesheim-Holzminden-Göttingen bietet das Brustzentrum am Kreiskrankenhaus Hameln jetzt Frauen die Gelegenheit, ihr Trauma im Rahmen eines Forschungsprojekts des sogenannten „Hildesheimer Gesundheitstrainings“ zu verarbeiten.

veröffentlicht am 04.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 19:41 Uhr

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„Zuversicht – Erholung – Lebensfreude“ heißt das Kursangebot, das am Montag, 1. März, um 16.30 Uhr im Vortragsraum des Kreiskrankenhauses in der Wilhelmstraße startet und für Brustkrebspatientinnen kostenlos ist. In neun Kurseinheiten lernen Patientinnen mittels verschiedener Techniken, die Verarbeitung der belastenden Diagnose für sich persönlich zu unterstützen. Anmelden können sich insbesondere auch Frauen, deren medizinische Behandlung bereits abgeschlossen ist. Andrea Hahne, Initiatorin des Projekts „Anica“ (Mut fassen mit Brustkrebs), informiert über sämtliche Termine und auch weitere Angebote (www.ani-ca.de).

An alle Personen, die an Krebs erkrankt sind, wendet sich ein offener Stammtisch unter dem Motto „Jung und Krebs“, bei dem sich natürlich insbesondere junge und jung gebliebene Frauen mit und nach Krebs austauschen sollen. Er findet regelmäßig im Restaurants „Grimms“ statt. Auskunft und Anmeldung auch hier bei Andrea Hahne unter Telefon 05042/588965 oder 0173/2944843, außerdem dienstlich unter 05151/971290 oder hahne@kreiskrankenhaus-hameln.de.

Außerdem gibt es die „Hamelner Themenabende 2010“ für Betroffene mit verschiedenen Vorträgen. So geht es am Donnerstag, 18. Februar, von 18 bis 20 Uhr um das Lymphödem nach einer Krebsoperation, um „Bewegung und Sport, so wichtig wie ein Krebsmedikament?“, um Brustprothetik nach der OP oder um die Brustwiederherstellung. Zu jedem Thema gibt es fachkundige Referenten; Veranstaltungsorte sind der Vortragsraum der Frauenklinik in der Wilhelmstraße und der Blaue Salon des Krankenhauses an der Weser.

Abtasten ist die erste Stufe der Früherkennung von Brustkrebs – nach Diagnose und Therapie müssen Frauen aber erst lernen, das Trauma zu verarbeiten. Ein Projekt bietet Hilfestellung.

Foto: Bilderbox



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