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Wienerwald, Kita Aubuschweg, Linsingen: Was auf der Agenda steht

Das liegt 2019 in Hameln an

HAMELN. Die Altstadt soll fortan stärker im Fokus stehen. So machte es Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese am Wochenende beim Neujahrsempfang deutlich. Der Zerfall historischer Häuser soll, wie berichtet, gestoppt werden. Ein Langzeitprojekt. Doch natürlich steht in Hameln für 2019 noch mehr auf der Agenda.

veröffentlicht am 07.01.2019 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 11.01.2019 um 17:27 Uhr

Beim Neujahrsempfang schilderte Oberbürgermeister Claudio Griese, vor welchen Projekten die Stadt Hameln 2019 steht. Foto: pk

Autor:

Frank Henke und Philipp Killmann
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Um diese Themen dürfte es in den kommenden zwölf Monaten gehen:


Wienerwald: Dieses Thema hängt vermutlich inzwischen so manchen Hamelnern zum Hals heraus. Investoren – inzwischen ist es nur noch einer – wurden 2017 gefunden. Der Verkauf des einstigen „Cafés am Ring“ aber entwickelte sich zur Geduldsprobe. 244 Vorkaufsrechte müssen – Fall für Fall – gelöscht werden. Vielleicht tut sich ja in diesem Jahr mal etwas am Bürgerpark …


Britengelände: Ob Linsingenkaserne, Gundolph, Ravelin oder Weserufer: Bisher wird diskutiert, geplant und noch mal diskutiert, was aus den ehemaligen britischen Armee-Arealen werden soll. In diesem Jahr werden nun wohl Bagger rollen: So ist für diesen Sommer der Baubeginn für drei Wohngebäude auf dem Bailey Park am Reimerdeskamp geplant.

Wie geht#s weiter mit dem Wienerwald? Foto: Archiv/Dana
  • Wie geht#s weiter mit dem Wienerwald? Foto: Archiv/Dana
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Weserufer: Auch dieses Thema ist ein Hamelner Klassiker. Die lange angekündigte Beach Bar wurde immerhin im vergangenen Jahr Realität und soll auch 2019 wieder öffnen. Der nächste Schritt bahnt sich auf dem Werder an. Dort soll auch etwas „für junge Leute“ entstehen, so der OB beim Neujahrspaziergang durch die Altstadt. Die Aufträge für die Planungsentwürfe werden nun vergeben und die Ergebnisse im Laufe des Jahres von der Politik diskutiert. Dasselbe Prozedere gilt auch für die Promenade zwischen Elisabeth-Selbert-Schule und Pfortmühle. Dort soll besonders der Weserradweg berücksichtigt werden. Auf der Südspitze des Werders ist derweil ein dreigeschossiges Gebäude mit Büros des Unternehmens „hameln pharma plus“ im Entstehen begriffen.


Windkraft: Nach schier endlosen Jahren zähen Ringens legte Hameln zwei Vorranggebiete für die Windkraftanlagen fest. Nun drehen sich fünf Anlagen bei Hilligsfeld und Afferde. Allerdings nicht so viele wie beabsichtigt: Drei geplante Anlagen zwischen Hilligsfeld und Flegessen hätten Hubschraubern der Bundeswehr im Weg gestanden. Doch ohnehin sollten neue Windkraftflächen her, noch in der ersten Jahreshälfte. Zunächst aber, eine „breiter angelegte Öffentlichkeitsbeteiligung“, verspricht die Stadt. Im Gespräch ist dabei eine Fläche zwischen Halvestorf und Haverbeck. Die Windwärts Energie GmbH hat – wie bereits in und um Klein Berkel – die Fühler nach Grundstücken ausgestreckt. Doch das Thema Windkraft stieß in Halvestorf und Haverbeck schon in der Vergangenheit auf großen Widerstand.


Kuckuck: Im Rahmen der Quartiersentwicklung am Kuckuck, mit der die Siedlung in Rohrsen wieder aufgewertet werden soll, wird in diesem Jahr der Quartierstreff gebaut und der Spiel- und Bolzplatz neugestaltet.


Schulen: Der Bau des Schulzentrums Nord liegt Oberbürgermeister Griese zufolge zwar „voll im Zeitplan und Kostenrahmen“. Ob dies 2019 eingehalten werden kann, sei in Anbetracht „der Kostenexplosion bei den Baupreisen“ jedoch fraglich. Kostspielige Maßnahmen stehen auch an der Theodor-Heuss-Realschule an (Elektrik, Brandschutz und gegebenenfalls Asbestbeseitigung) an. An den Grundschulen Basberg und Niels Stensen sollen die Planungsaufträge für die Sanierungen vergeben und nötige Brandschutzmaßnahmen getroffen werden, für die Grundschule Rohrsen sollen die Planungsaufträge für den teilweisen Neubau vergeben werden.


Kita: Am Aubuschweg wird in diesem Jahr eine neue Kita gebaut – als mobile Raumlösung in Form eines sogenannten Holzständerbauwerks. Die Entscheidung über die Zukunft der Kita Tündern – Neubau oder Sanierung – steht noch aus. Für die Kita, die auf dem Linsingen-Gelände entstehen soll, muss noch ein Träger gefunden werden.


Baugebiete: Im Bailey-Park soll 2019 mit dem Wohnungsbau begonnen werden, wie der OB beim Neujahrsempfang erwähnte. Weitere Baugebiete sollen am Rennacker, in Halvestorf, Welliehausen und Hastenbeck entstehen.


Die Sanierung des Hochzeitshauses, der Neubau des Rathauses und mehrerer Feuerwehrhäuser unterliegen einem Moratorium. Dies hatte der Rat beschlossen, als die Stadt Hameln 2017 von einer Gewerbesteuerrückzahlung in zweistelliger Millionenhöhe überrascht worden war.



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