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Dia-Reportage über Tibet heute Abend im Weserbergland-Zentrum

Das Leben auf dem Dach der Welt

Hameln (red). 50 Jahre nach der gewaltsamen Niederwerfung des Tibet-Aufstands hat sich der Dalai Lama mit einem dramatischen Appell an die Weltöffentlichkeit gewandt: Scharf verurteilte er die „brutale Niederschlagung“ der Proteste im vergangenen Jahr. Religion, Kultur, Sprache und Identität der Tibeter seien von Auslöschung bedroht. Auch heute leben die Tibeter in Tibet in ständiger Angst. Sie würden von den chinesischen Behörden wie Kriminelle behandelt, die den Tod verdienten, sagte der Pazifist und Friedensnobelpreisträger auf einer Pressekonferenz. Über Jahrhunderte hinweg lag über Tibet ein Schleier des Geheimnisvollen. Die natürliche Unzugänglichkeit des Landes erschwerte den Einblick in das Innere des Gottesstaates im Schutze des Himalaya. Doch je weniger die Außenwelt über Tibet erfuhr, desto üppiger blühten die Fantasien über das verborgene Paradies auf dem Dach der Welt, dem Shangri-La. Aber das buddhistische Land auf dem Dach der Welt wurde vor einem halben Jahrhundert von China annektiert und besetzt. Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter, der 14. Dalai Lama, ist im Jahre 1959 ins indische Exil geflohen, als während Maos Kulturrevolution die tibetische Kultur vernichtet werden sollte.

veröffentlicht am 23.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 05:41 Uhr



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