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Das lange Warten auf Antwort

veröffentlicht am 21.08.2013 um 17:02 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hameln (ww). Als der Rat der Stadt Hameln im Oktober vergangenen Jahres über die Einführung einer „Informationsfreiheitssatzung“ abzustimmen hatte, saß eine mit im Saal, die von der Sache so gar nichts zu halten schien: Anders als eine große Mehrheit und anders als ihre eigene Partei stimmte Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann dagegen, in Hameln ein „demokratisches Kontroll- und Mitbestimmungsrecht für alle Bürger“ einzuführen. Weil sie schlicht nicht notwendig sei. „Jeder Bürger bekommt im Rathaus eine Auskunft – auch ohne Gesetz“, gab Lippmann zu Protokoll.

Trotz des Widerstandes der Rathauschefin ist die Satzung nun in Kraft, bislang begleitet von – gelinde gesagt – mäßigem Interesse. Ein Interessent jedoch klopfte definitiv bei der Stadt an – unsere Testperson Anna-Lena Krückeberg, die inkognitio für die Dewezet eine Anfrage formulierte.



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