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HLA-Schüler organisieren Benefiz-Konzert zugunsten der Taifun-Opfer in der „Sumpfblume“

„Das Lächeln der Kinder ist unser Lohn“

Hameln. Dass die Handelslehranstalt Hameln den Titel „Humanitäre Schule“ zurecht trägt, haben Schüler und Lehrer eindrucksvoll in der Sumpfblume unter Beweis gestellt: Zugunsten der Taifun-Opfer auf den Philippinen hatten sie ein Benefiz-Konzert organisiert, das sich sehen und hören lassen konnte. Was die Bands „BBStars“ und die „Beautifools“ vorführten, war beeindruckend und riss die zahlreich erschienenen Gäste von den Stühlen. Aber auch Murat Tarak zeigte sein Können – seinem Keyboard entlockte er Rhythmen, bei denen niemand die Füße stillhalten konnte. Gemeinsam mit Musiklehrer Ralf Stege hatten die Schülervertreterinnen Nele Jürgens und Nathalie Symes vom Beruflichen Gymnasium die Veranstaltung organisiert, Plakate und Flyer gestaltet und zu Spenden aufgerufen. Die „Sumpfe“ habe das Anliegen der Schule sehr gern unterstützt, sagt Andrä Scholz.

veröffentlicht am 23.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

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Stolze 1500 Euro kamen an diesem Abend zusammen – das Geld geht je zur Hälfte an Interhelp aus Hameln, deren fünfköpfiges medizinisches Soforthilfe-Team auf den Philippinen gemeinsam mit einheimischen Berufsfeuerwehrleuten mehr als 2500 Opfer behandelt hatte, und an den DRK-Kreisverband Hameln-Pyrmont, der Spenden sammelt. DRK-Sprecherin Gerda Schmalkuche sagte im Gespräch mit Schulleiter Bernd Strahler, dass das Deutsche Rote Kreuz 123 Tonnen Hilfsgüter von Berlin nach Manila geflogen, auf den Philippinen weitere Lebensmittel eingekauft habe und mehr als 30 Helfer aus ganz Deutschland vor Ort seien. Man unterstütze das Philippinische Rote Kreuz bei seiner Arbeit.

Reinhold Klostermann, Leiter der Interhelp-Task-Force, berichtete von seinen Eindrücken aus dem Katastrophengebiet. Er und seine ehrenamtlichen Mitstreiter hätten wochenlang in völlig verwüsteten Gegenden, die vor ihnen noch kein anderer Helfer erreicht hatte, viel Leid und Elend gesehen. „Ein Kind, das wir behandelt haben, hat uns angelächelt und gesagt: ,Thank you Germany‘. Das sind die Momente, die uns für alle Strapazen entschädigen“, meinte der Lehrrettungsassistent. „Das Lächeln der Kinder ist unser Lohn.“

Interhelp-Vorsitzender Ulrich Behmann bedankte sich bei Schülern, Lehrern und Künstlern für deren Engagement. „Wir sind zwar der Motor der Hilfe, die Spender bringen ihn aber erst zum Laufen. Ohne sie könnten wir nichts tun.“ Die HLA trage dazu bei, dass Interhelp seine Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte auf den Philippinen fortsetzen könne.



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