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Das Kombi-Bad ist noch nicht vom Tisch

veröffentlicht am 18.04.2012 um 18:15 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Das Kombi-Bad ist noch nicht zu den Akten gelegt. Die Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen will das Thema im Herbst auf die politische Tagesordnung bringen.

Hamelns Schwimmbäder sind wahlweise idyllisch gelegen (Waldbad Sünteltal), in die Jahre gekommen (Hallenbad Einsiedlerbach) oder von eher bescheidener Attraktivität (Südbad). Den zweifelhaften Charme der frühen siebziger Jahre sind sie trotz kleinerer kosmetischer Korrekturen nie losgeworden, und ihre Energiebilanz ist genau so miserabel wie ihre finanzielle Situation. Fast 1,5 Millionen Euro buttert die Stadt jedes Jahr für den laufenden Betrieb zu. Weit über acht Millionen müsste sie investieren, wollte sie die Bäder wenigstens technisch und energetisch auf den neuesten Stand bringen.

Bei den Beratungen zum Haushalt 2012 hat die Gruppe die Bäder laut Griese „ausgeklammert“. Aber nicht, um die Lösung des Problems auf die lange Bank zu schieben, sondern um Zeit zu gewinnen, sich eingehender damit zu beschäftigen.

Sie brachten das „Kombi-Bad“ ins Gespräch – eben die Kombination aus einem neuen Hallenbad und einem Freibad an einem – noch nicht näher bestimmten – Standort. Nach der Kommunalwahl verständigten sich die Grünen, jetzt mit der CDU verbunden, mit dem neuen Partner darauf, gründlich zu prüfen, ob der Neubau eines Kombi-Bades am Ende nicht wirtschaftlicher wäre als die jährliche Subventionierung der Bäder mit 1,4 Millionen Euro und ihre Sanierung mit weiteren acht Millionen. Als potenziellen Investor für das Projekt hat die Gruppe – nach dem Vorbild anderer Städte – die Stadtwerke im Auge.

Wie das gehen soll und was Susanne Treptow, Geschäftsführerin der Stadtwerke, davon hält, lesen Sie in der Dewezet.



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