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Der plastische Chirurg Dr. Sixtus Allert über das geplante Schönheits-OP-Verbot bei Minderjährigen

„Das Gesetz läuft ins Leere“

Hameln. „Eine Brustvergrößerung als Geschenk für eine 15-Jährige zu Weihnachten finde ich völlig inakzeptabel.“ Mit diesen Worten begründete der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn, kurz vor der Bundestagswahl Pläne von Union und SPD, Schönheits-Operationen bei Minderjährigen per Gesetz zu verbieten – auch dann, wenn die Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Zum Jugendschutz gehöre es auch, Jugendliche vor den Folgen eines falschen Schönheitswahns zu bewahren. „Einen jungen Körper im Wachstum unnötig einem solchen massiven Eingriff auszusetzen, kann körperlich und geistig fatale Folgen haben“, sagte Spahn.

veröffentlicht am 30.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:41 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite


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