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Mit dem „Wendepunkt“ geht es weiter bergauf / Auslastung höher als erwartet

Das Defizit schrumpft und schrumpft

Hameln-Pyrmont. Wirtschaftlich gesehen ist es zweifellos ein gutes Zeichen, wenn der „Wendepunkt“, die Jugendhilfeeinrichtung des Landkreises Hameln-Pyrmont, gut ausgelastet und kaum ein Platz frei ist. Aber es bedeutet eben auch, dass vermehrt junge Menschen aus den verschiedensten Gründen für eine Weile nicht mehr bei ihren Familien leben. „Heißt das, dass wir in unserem Landkreis viele Jugendliche in Not haben?“, fragte der Kreistagsabgeordnete Heinrich Fockenbrock (FDP) besorgt, als Eckard Witte, der Leiter der Einrichtung, dem Betriebsausschuss des Kreistags die Bilanz der ersten zehn Monate des laufenden Jahres schilderte. Aber die Sozialdezernentin Martina Kurth-Harms konnte ihn ebenso wie die anderen Mitglieder des Ausschusses beruhigen: „Wir haben aus dem Kreis nicht mehr Jugendliche als sonst auch unterbringen müssen. Wir haben sogar sinkende Fallzahlen für eine stationäre Unterbringung. Die erhöhte Nachfrage kommt von benachbarten Jugendämtern, die vom Konzept und der Arbeit im ,Wendepunkt‘ sehr angetan sind.“ Was Ursula Körtner (CDU) veranlasste, Witte und seinen Mitarbeitern ein „großes Kompliment“ auszusprechen. Das Konzept der Einrichtung werde auch außerhalb positiv wahrgenommen, „so, wie wir uns das erhofft hatten“. Der Ruf des alten Kinderheims am Reseberg, wie die Einrichtung früher hieß, sei damit Geschichte.

veröffentlicht am 03.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß


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