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Darum wurden alte Eichen am Ravelin Camp gefällt

veröffentlicht am 15.01.2015 um 16:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ww). Dass am Rande des Ravelin Camps alte Eichen gefällt worden sind, hatte der Ratsherr der Grünen, Rainer Sagawe, Ende Dezember einen „Frevel“ und „ein Vergehen“ genannt. Den Verdacht, dass die Fällung der Bäume illegal erfolgte, kann Sebastian Neumeister, Revierleiter im Bundesforst, nun zumindest teilweise zerschlagen: Seine Nachforschungen ergaben, dass der Bundesforst drei der insgesamt fünf gefällten Eichen bereits vor einiger Zeit „aus Gründen der Verkehrssicherheit“ gefällt hat.  Nun hat er beantragt, die Bäume – sie sollen rund 300 Jahre alt sein – in das Baumschutzkataster der Stadt Hameln aufzunehmen. Auf die Forderung Sagawes, die Eichen am Ravelin Camp in das Baumschutzkataster der Stadt Hameln aufzunehmen oder das Areal als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen, erwidert Neumeister, dass der Wald ein wirtschaftlich genutzter sei und „kleinere Eingriffe" dort immer erlaubt seien.



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