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Schifffahrtsamt will Flussunterführung sichern

Darum wird an der Weser gebaggert

veröffentlicht am 15.03.2016 um 13:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

Ulrich Behmann

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Darin befinden sich drei Schmutzwasserkanäle und eine Gasleitung. Im Einsatz sind der Schlepper „Werra“, der Schwimmbagger „Bodenwerder“ und eine Klappschute (Frachtschiff ohne Motor). Nach Angaben von Wasserbaumeister Ralph Schwekendiek hat die Strömung im Bereich des Dükers größere Mengen Kies und Geröll weggespült. „Wenn wir nicht gegensteuern, werden die Rohre irgendwann freigelegt. Sollte dort dann einmal ein Schiff Anker werfen müssen, kann das große Schäden zur Folge haben.“ Das Material, das die Männer derzeit bei Stromkilometer 134,161 auf die Flusssohle schütten, wird 200 Meter oberhalb in Höhe der Humme-Mündung mit einem Bagger aus der Weser geholt. Dort haben sich Untiefen gebildet, die ohnehin entfernt werden müssen. Schwekendiek spricht von etwa 300 Tonnen Kies. Diese Menge müsste mit mindestens zwölf 40-Tonnen-Lastzügen transportiert werden. Normalerweise, sagt Schwekendiek, sei das Flussbett der Weser soweit verdichtet, dass ihm die Strömung kaum etwas anhaben kann. Dort, wo die Sohle jedoch durch Eingriffe des Menschen „verletzt“ wurde, sei eben die Struktur des Untergrund verändert worden und nicht mehr so fest. Das Wasser könne die Deckschicht dann leichter fortspülen.

Wenn die Vertiefung am Düker mit Kies aufgefüllt worden ist, werden die Experten mit dem Schlepper „Werra“ Peilungen durchführen. „Per Echolot stellen wir fest, ob die Flusssohle wiederhergestellt ist“, erklärt der Wasserbaumeister.   

 

Binnenschiffer des Wasser- und Schifffahrtsamtes aus Hameln bei den Sicherungsarbeiten. Fotos: wal


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