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Cemag-Insolvenz nimmt ungeahnte Dimensionen an

veröffentlicht am 04.12.2009 um 18:17 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Dramatischer als angenommen: Die Cemag-Insolvenz.

Von Hans-Joachim Weiß
Hameln. Die Insolvenz der Cemag-Gruppe hat bislang unvorstellbare Ausmaße angenommen; von Verbindlichkeiten im dreistelligen Millionenbereich ist die Rede. Die heimischen Handwerksbetriebe und Zulieferbetriebe im weiten Umfeld der Rattenfängerstadt fürchten um ihr Geld.

„Die Dimension der Verbindlichkeiten, die Dimension der beteiligten Kreditinstitute, der Leasingverträge und der Bürgschaften – all das ist zumindest für mich unglaublich und mit der Schneider-Pleite vergleichbar“, sagt Kreishandwerksmeister Karl-Wilhelm Steinmann. 

 Ali Memari Fard, der als ehemaliger Cemag-Chef in der Vergangenheit davon sprach, dass seine Familie alles dafür tun wird, um die Gläubiger und insbesondere die Handwerker zu befriedigen, hat diese Aussage auf Anfrage der Dewezet gestern wiederholt: „Mit allen Gläubigern der Cemag-Anlagenbau werden Gespräche geführt. Das haben sich die Familienmitglieder auf die Fahne geschrieben, und meine Familie steht zu der übernommenen Verantwortung. Das ist das A und O.“

Zu der von Steinmann genannten Dimensionen wollte sich Insolvenzverwalter Ralph Bünning gestern nicht äußern. Er sprach lediglich von einer „kleineren Quote“ als Entschädigung. Der 47-Jährige hat die Aufgaben seines Kanzleikollegen Dr. Oliver Liersch übernommen, weil dieser zum 17. November als Staatssekretär im niedersächsischen Wirtschaftsministerium vereidigt worden ist und deshalb seine bisherige Aufgabe abgeben musste.



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