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Vorsitzender Vietz kündigt optimiertere Arbeitsverteilung zwischen Partei und Fraktion an

CDU will inhaltliche Distanz zur Gruppe

Hameln (HW). „Das Ergebnis der letzten Kommunalwahl hat uns eine gute Chance gegeben. Eine Chance, die wir über den Tag hinaus nutzen wollen.“ Michael Vietz, der wiedergewählte Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Hameln (wir berichteten), wähnt die Christdemokraten der Rattenfängerstadt im politischen Aufwind: „Unter dem Strich steht, dass wir bei der Kommunalwahl im vergangenen September zugelegt haben. Bei einer Wahl, in der die CDU in Kreis und Land einen schweren Stand hatte und Städte mit Stimmengewinnen eher rar gesät waren“, resümierte Vietz. Sein Blick ist deshalb bereits optimistisch auf die Oberbürgermeisterwahl 2014 und die Kommunalwahl 2016 gerichtet.

veröffentlicht am 02.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 06:41 Uhr

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Dazu soll die Arbeitsteilung zwischen Ratsfraktion und Partei neu definiert werden. In der Vergangenheit habe die Fraktion im Wesentlichen auch die inhaltlichen Akzente der CDU Hameln gesetzt. Jetzt sei es so, dass die Ratsarbeit in der Öffentlichkeit über die Mehrheitsgruppe und den Gruppenvertrag wahrgenommen werde, meinte Vietz und kündigt an: „Wir haben Kompromisse gemacht, und wir werden auch in Zukunft Kompromisse machen müssen. Daher wird die Partei mehr als bislang gefordert sein, die Position der Union deutlich zu machen; der Fraktion Anregungen zu geben und neue Schwerpunkte zu setzen.“ Ziel müsse sein, Antwort auf die Frage zu geben, wie die Christdemokraten in Zeiten knapper Finanzmittel und schrumpfender Bevölkerung die Zukunft Hamelns sähen und welche Forderungen daraus zu entwickeln seien. „Frei nach dem Motto ‚Wo sehen wir unsere Stadt 2025‘“, erklärte Vietz.

Als kurzfristige Ziele nannte der Hamelner Parteichef das Werben neuer Mitglieder „in Zeiten abnehmender Bindungsfähigkeit“ und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu intensivieren sowie insbesondere Frauen für die Mitarbeit in den Parteigremien und der Ratsfraktion zu gewinnen. Auch die Vermittlung der Positionen der Bundes- und Landes-CDU solle vermehrt in den Fokus gerückt werden. „Die Diskussionen um Pkw-Maut, Schulstruktur, Frauenquote und Mindestlohn machen die Basisarbeit nicht immer leicht“, hielt sich Vietz auch mit Kritik nicht zurück.



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