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„Alles andere als einfach“

CDU Hameln-Mitte trifft sich zur Jahreshauptversammlung

HAMELN. Die Lage im Hamelner Rat ist nach der letzten Kommunalwahl mit ihren zahlreichen Splitterparteien alles andere als einfach geworden und macht ein strukturiertes Arbeiten nicht gerade einfach. Diese Einschätzung lieferte Oberbürgermeister Claudio Griese den Mitgliedern der CDU Hameln-Mitte während der Jahreshauptversammlung in der „Krone“, wo er deutlich „klare Verhältnisse“ forderte. Dennoch, so der OB, sei die Stadt Hameln auf einem guten Weg und das vor allem, was die ehemals von den Briten genutzten Liegenschaften betreffe.

Der neue Vorstand der CDU Mitte: Vorsitzender Axel Kienscherf (Mitte), Stellvertreterin Dagmar Gabcke, Schriftführerin Cathrin Gans und Schatzmeisterin Anja Gernart. Foto: CK
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Autor

Christa Koch Reporterin
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Zwar brauche es für die Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eigentümerin einen sehr langen Atem, aber man komme voran.

Und Griese nannte Beispiele: So soll nach seinen Worten auf dem Gelände der ehemaligen Linsingen-Kaserne gemeinsam mit dem Landkreis ein Bildungscampus entstehen – „eine Bereicherung und ein Signal für die Region“. Am Reimerdeskamp, dem sogenannten Bailey-Park, soll danach sozialer Wohnungsbau entstehen, am Gundolph-Park nicht-störendes Gewerbe angesiedelt werden. Griese: „Die Nachfrage nach Gewerbegebieten ist enorm!“ Der Oberbürgermeister nannte weitere Schwerpunkte: Bei 170 neugeborenen Kindern pro Jahr braucht die Stadt mehr Kita-Plätze.“ Und auch bei den Gymnasien werde es eng. Vor allem aber: die Weser. Immer wieder hätten sich Bürger eine bessere Anbindung des Flusses gewünscht und jetzt will die Stadt ernst machen: Laut Griese soll die gesamte Promenade neu überplant werden, auch eine weitere Gastronomie sei angedacht. Man sei dem Bürger verpflichtet, da die Weser als Fluss durch die Stadt eben auch Lebensgefühl bedeute.

Das alles aber koste natürlich auch Geld – und das bei einem Investitionsstau von rund 20 Millionen Euro, wie Griese den Anwesenden nicht verschwieg. Nur ein Beispiel: „Das Drama Hochzeitshaus.“ Nachdem die Stadt es in der Vorweihnachtszeit versuchsweise für das Publikum geöffnet hatte, habe das sofort die Versicherung wegen des Brandschutzes auf den Plan gerufen. Aktuell gebe es Probleme mit dem Dach aus Sandsteinplatten. „Möglicherweise haben die ihre Ursache in Baufehlern beim Umbau zur Erlebniswelt Renaissance (EWR)“, mutmaßte der OB.

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Der Rest dieser Versammlung war mehr oder weniger Formsache: Vorsitzender Axel Kienscherf gab einen kurzen Jahresbericht und wurde bei den Vorstandswahlen in seinem Amt bestätigt. Stellvertreterin ist Dagmar Gabke, Schriftführerin Cathrin Gans, Schatzmeisterin Anja Gernart. Zu Beisitzern wurden gewählt: Lars Kocea, Dietmar Löser, Ute Paeschke, Gerhard Paschwitz, Klaus Strohbach und Murat Bas.

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