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Normalerweise beharken sie sich auf dem grünen Rasen: Diesmal aber zogen die Hamelner Promi-Fußballer und ihre Dauer-Kontrahenten aus Schaumburg an einem Strang und gingen gemeinsam auf Reisen. Ziel: der grüne Rasen in Berlin, genauer gesagt: das Olympia-Stadion, wo Jogi Löws Elf im EM-Qualifikationsspiel auf die Türkei traf. Die Eintrittskarten hatte André Meinzen, Center-Leiter der Daimler AG in Stadthagen, besorgt. Und Claudia Mielke von der Dewezet hatte den Trip tipptopp vorbereitet. So ging’s im VIP-Liner in die Bundeshauptstadt. Natürlich gab’s da unterwegs auch eine Stärkung. Dafür hatte „Caterer de luxe“ Holger Maas gesorgt: Auf dem Parkplatz der Autobahnraststätte Marienborn tischte er auf, nicht ohne zuvor stilvoll einzudecken: Weißer Damast und Heide-Töpfchen zierten den Steintisch, auf dem Lachs, Aal und Garnelen, diverse Fleisch-Spezialitäten, Käse und mediterrane Appetithäppchen angerichtet wurden. Zuvor gab’s eine deftige Gulaschsuppe. Und, na klar, Getränke auch. Die Hamelner Promis werden ja schon seit Jahren von Holger Maas in dieser Weise verwöhnt. Die Schaumburger aber staunten: „Unglaublich, was hier gezaubert wird“, stellten sie anerkennend fest.

veröffentlicht am 15.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 19:41 Uhr

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Unglaublich auch, was sich nur wenige Stunden später im Olympia-Stadion von Berlin abspielte: Super-Stimmung bei den Zuschauern, darunter knapp 40 000 türkische Fans, die lautstark ihre Mannschaft anfeuerten, vorher aber schon verkündet hatten: „Egal, wer heute gewinnt, wir kommen auf jeden Fall weiter.“ Nach dem 3:0-Sieg des deutschen Teams ließ sich Jogis Elf feiern und Torschütze Mesut Özil bedankte sich auf seine Weise: Er warf seine blauen Fußball-Schuhe ins Publikum. Promi-Kicker Dr. Uwe Graells, Chefredakteur der Schaumburger Nachrichten, fischte sich einen der Schuhe aus der Luft (für einen Ex-Wasserballer überhaupt kein Problem!) und präsentierte die Trophäe später stolz den anderen. Fürs nächste Duell auf dem grünen Rasen aber wird ihm das nur wenig nützen – da hätte er schon beide Schuhe von Özil ergattern müssen, um Wunder zu bewirken…

An Auftritte ist Michael Boyer ja gewöhnt, aber von 33 angehenden Hebammen umringt zu werden, ist auch für Hamelns Rattenfänger eine ganz neue Erfahrung. Die jungen Frauen von der Hebammenschule des heimischen Krankenhauses hatten sich ausdrücklich den Pfeifer mit aufs Bild gewünscht, um so ihre Verbundenheit mit der sagenhaften Weserstadt zu dokumentieren. „Der Bundesrat der Hebammen will eine Website erstellen, auf der sich jede Schule individuell vorstellen soll“, erklärte Saskia Alexander die Aktion und fügte stolz hinzu: „Wir sind die erste Hebammen-Schule, die online geht.“ Und mit dem Rattenfänger ja auch gleich für einen bunten Farbtupfer sorgt. Der Pfeifer ließ sich seinen Auftritt von den künftigen Hebammen nicht entlohnen, animierte diese aber zu einer Spende für den Kinderschutzbund. Elisabeth Beerboom-Schönig vom Kinderschutzbund war eigens zu dem Foto-Termin erschienen und hatte ein 13 Monate altes Pflegekind auf dem Arm, das den Pfeifer misstrauisch beäugte. Kein Wunder, hat der doch einst die Kinder aus der Stadt gelockt…

Jetzt ist sie Ehren-Professorin: Erika Freund, Gründerin des Vereins „Freunde für Kinder von Brjansk“. In Anerkennung ihrer Verdienste und ihres jahrelangen Engagements für junge Leute aus dieser von der Tschernobyl-

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Katastrophe 1986 schwer betroffenen russischen Stadt zeichnete Prof. Dr. Andrej Antjudow, Rektor der staatlichen Universität von Branjsk, die Hamelnerin mit einer Medaille aus und überreichte ihr eine Urkunde über die Ehrenprofessur. „Das bedeutet mir unendlich viel“, sagte sie gerührt. Jetzt genießt Prof. h.c. Erika Freund das Privileg auf lebenslanges freies Wohnen und Essen in dem kleinen Hotel der Universität. Ein Angebot, das sie gern nutzen möchte, um Artjöm zu besuchen. Wir erinnern uns: Dieser russische Junge hatte durch eine Mine beide Unterarme verloren. Viele Hamelner spendeten damals Geld, um ihm ein Leben mit Prothesen zu ermöglichen. Jetzt studiert Artjöm an der Universität von Brjansk Finanzwissenschaften, erfuhr Erika Freund von Andrej Antjudow.

Nein, dies ist nicht der Schuh des Manitu, sondern einer von Mesut Özil. Der Fußballer warf ihn nach dem Match gegen die Türkei im Olympia-Stadion in die Menge – und Uwe Graells, Chefredakteur der Schaumburger Nachrichten, fing ihn auf.

Foto: CM

„Der Rattenfänger muss unbedingt mit aufs Bild,“ hatten sich 33 künftige Hebammen für ihren Internet-Auftritt gewünscht. Michael Boyer sagte zu – und posierte, natürlich, vor dem Rattenfängerbrunnen. F.: Dana

Ehrenprofessorin Erika Freund mit der Medaille, die ihr Prof. Dr. Andrej Antjudow überreichte. Foto: Wal



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