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Kooperative Einsatzleitstelle: Otto Deppmeyer stellt sich hinter seine Kollegin Ursula Körtner

„Butte hat versucht, einen Reißer zu landen“

Hameln-Pyrmont (HW). „Die Androhung einer Strafanzeige gegen Frau Körtner ist absurd. Sie hat nur noch einmal bestätigt, was die SPD öffentlich gemacht hat. Das Thema eröffnet hat der Landrat.“ Mit diesen Worten hat sich der heimische Landtagsabgeordnete und Chef der CDU-Kreistagsfraktion, Otto Deppmeyer, vor seine Kollegin aus Bad Pyrmont gestellt. Der christdemokratischen Land- und Kreistagsabgeordneten ist von Ulrich Watermann eine Strafanzeige in Aussicht gestellt worden, weil sie vertrauliche Informationen aus nichtöffentlicher Sitzung in die Öffentlichkeit gebracht habe, wie der Chef der SPD-Kreistagsfraktion, der wie Körtner und Deppmeyer ebenfalls im niedersächsischen Landtag vertreten ist, begründete. Körtner hatte zuvor eine Missbilligung des Landrates Rüdiger Butte durch den Kreistag gefordert (wir berichteten), und ihn bezichtigt, bezüglich der Zukunft der Kooperativen Leitstelle an der Hamelner Ruthenstraße die Unwahrheit gesagt zu haben. Darüber hinaus erwägt Körtne eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den sozialdemokratischen Chef der Kreisverwaltung.

veröffentlicht am 13.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 05:41 Uhr

O. Deppmeyer
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Deppmeyer sieht seine Kollegin durch das Wortprotokoll bestätigt. „In Ermangelung sonstiger Erfolge hat Butte versucht, einen Reißer zu landen, indem er sagte, er hole die überregionale Leitstelle der Polizeidirektion Göttingen nach Hameln. Er hat den Kreisausschuss falsch informiert. Das ist belegbar,“ schießt der CDU-Politiker gegen den Landrat und fügt hinzu: „Butte ist zu einem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gegangen, als noch nichts in trockenen Tüchern war.“ Auch verweist Deppmeyer auf den innenpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Klaus- Peter Bachmann, der sich grundsätzlich gegen eine solche Lösung ausgesprochen habe: „Damit gefährdet die Landes-SPD zusammen mit der örtlichen SPD die Weiterentwicklung dieses Projekts.“ Deppmeyer gibt sich zuversichtlich, dass die Pläne noch verwirklicht werden können: „Ich weiß, dass entscheidende Leute das so wollen. Aber die sitzen nicht in unserem Landkreis.“

Butte fühlt sich von der CDU zu Unrecht attackiert: „Wer was öffentlich gemacht hat, ergibt sich aus der Dewezet-Berichterstattung vom 12. Mai. Was jetzt abgeht, ist die Angst der CDU vor einer Wahlniederlage.“



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