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Lesung und Diskussion in der Technischen Akademie Hameln / Autorin will Kultur für die Nachwelt erhalten

Buschfrau – aus dem Leben einer afrikanischen Heilerin

Hameln (red). Unter dem Motto „TA Kultur“ lädt die Technische Akademie Hameln am Montag, 24. September, um 19 Uhr zu einer Veranstaltung mit Heike Hodl ein (Eintritt fünf Euro). Sie liest zunächst aus ihrem Buch „Die Buschfrau. Aus dem abenteuerlichen Leben einer afrikanischen Heilerin“ und stellt sich dann der Diskussion mit dem Publikum.

veröffentlicht am 14.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 14:21 Uhr

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In der „Buschfrau“ beschreibt Heike Hodl mit sehr viel Fachwissen die Geschichte zweier afrikanischer Frauen am Anfang des 21. Jahrhunderts in Kenia. Die ältere „Mama Fatuma“ steht gleichzeitig für das traditionelle Afrika mit den uralten, überlieferten Traditionen und schon fast vergessenen Stammesritualen. Die jüngere, ehrgeizige „Msita“ studierte in Nairobi Medizin und steht für das aufbrechende, moderne Afrika dieser Tage.

Heike Hodl hat selbst viele Jahre in Ostafrika gelebt und dort unter anderem als Managerin für den „African Safari Club“ gearbeitet. Durch intensive Gespräche, insbesondere mit noch sehr traditionell lebenden Afrikanern an den Küsten von Mombasa und Malindi, konnte sie authentisch ein Stück afrikanisches Leben und uralte Stammesriten für die Nachwelt festhalten.

Die Autorin träumte schon als Kind von Afrika. Eigentlich wollte sie Tierärztin werden, doch durch einen schweren Verkehrsunfall veränderte sich ihr Leben vollkommen. Sie studierte Psychologie und ging nach dem Studium nach Afrika, wo sie erst für die Weltgesundheitsorganisation und später für eine große Schweizer Firma arbeitete. Hodl sah mit den Augen einer Europäerin, wie alte afrikanische Kunst und Kultur mit unglaublicher Schnelligkeit verfielen und immer mehr in Vergessenheit gerieten. Die alten Rituale fanden fast nicht mehr statt.

Sie ermutigte insbesondere die älteren, noch traditionell lebenden Afrikaner, mit ihr zu sprechen und ihr ihre Geschichten zu erzählen und war beeindruckt von der alten Stammeskunst der rituellen Schnitzer. So fing sie an, vieles aufzuschreiben und alte afrikanische Kunst zu sammeln, um diese für die Nachwelt zu erhalten.



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