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Arbeitskreis präsentiert Beleuchtungskonzept für Schleuse als ersten Baustein / 17 000 Euro müssen gesammelt werden

Buntes Licht soll das Weserufer optisch beleben

Hameln (HW). „Wir stehen jetzt in den Startlöchern.“ Gerhard Paschwitz ist überzeugt, dass die Schleuse schon im kommenden Jahr abends in buntes Licht eintauchen wird. Zusammen mit weiteren CDU-Mitgliedern hat der Christdemokrat den „Arbeitskreis Weser“ gegründet, um ausschließlich für die Sehenswürdigkeiten am Fluss ein Beleuchtungskonzept zu erstellen. Unterstützt wird der Arbeitskreis von Elektroma-Geschäftsführer Lutz Reimann, HMT-Chef Harald Wanger und Horst Töneböhn, Präsident des Hamelner Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege, der jetzt die Trägerschaft für die Beleuchtung der Schleuse übernommen hat. Auch alle im Hamelner Rat vertretenen Fraktionen befürworten das Engagement, weil es der Stadt beim Sparen hilft. „Die Weser ist eine große Chance. Wenn alles fertig ist, können wir punkten“, meint Paschwitz, der die Arbeitsgruppe im Jahr 2008 gegründet hat. „Neben eher langfristig zu realisierenden Maßnahmen gibt es einige kurz- bis mittelfristig umsetzbare Projekte, die den Weserbereich attraktiver gestalten können. Dazu gehört das Beleuchtungskonzept, das die Wehre, die Schleuse, die Weserbrücken und die Kaimauer am Anleger umfasst“, erläutert der Ratsherr.

veröffentlicht am 14.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 00:41 Uhr

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Rund 17 000 Euro soll die Realisierung des ersten Konzeptschrittes, die Beleuchtung der Schleuse, kosten. Geld, das ab sofort von Bürgern gesammelt werden soll. „Wir werden Klinken putzen gehen, bei Geschäftsleuten sowie in Banken und Sparkassen vorstellig werden, damit das Vorhaben gelingt“, verspricht Paschwitz. Zudem solle versucht werden, Fördermittel einzuwerben.

Nach den Vorstellungen des Arbeitskreises sollen die vier Türme der Schleuse künftig mit weißem LED-Licht angestrahlt werden. „Die Fenster werden blau leuchten“, kündigt Reimann an. „Durch Licht lässt sich das Weser-Ufer auf günstige Weise optisch beleben. Das nutzt uns allen“, so der Elektroma-Chef, der vom Erfolg überzeugt ist und die Folgekosten des Schleusen-Projektes mit „maximal 200 Euro pro Jahr für Strom“ beziffert.

Um das ehrgeizige Ziel auch visuell in Szene zu rücken, hat der Arbeitskreis einen Flyer erstellt, der ab sofort im Info-Zenrum abholbereit liegt und auch die weiteren Projekte aufzeigt. So ist geplant, bis zum Jahr 2015 auch an der Weserbrücke eine effektvolle Beleuchtung zu installieren. Und zwar mit flexiblen Lichtfarben, die den diversen Anlässen angepasst werden können. Und auch das Wehr soll nachts künftig nicht nur rauschen, sondern ebenfalls leuchten und die Weser als Blickfang in ein geheimnisvolles Licht tauchen. „Brücke und Wehr können jedoch erst in Angriff genommen werden, wenn der Westteil der Münsterbrücke fertiggestellt ist“, kündigte Paschwitz an. Deshalb soll nun erst einmal das gesamte Engagement der Schleuse gelten.

Gesucht werden Unterstützer, Kooperationspartner und Sponsoren, um den erforderlichen Betrag von 17 000 Euro möglichst schnell zusammenzuhaben. „Die Hamelner Schleuse steht unter Denkmalschutz. Deshalb hat sich der Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege zum Ziel gesetzt, die Schleuse durch eine Beleuchtung ins rechte Licht zu setzen“, sagt Tönebön. Drei Spendenkonten sind bereits eingerichtet. Bei der Stadtsparkasse Hameln (Konto 4 978), bei der Sparkasse Weserbergland (Konto 19 406) und bei der Volksbank Hameln-Stadthagen (Konto 712 675 100) können ab sofort unter dem Kennwort „Weser“ Beträge eingezahlt werden.



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