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Musikergruppen kämpfen mit Tanz-, Sport- und Showanlagen um den Sieg

Bunte Wettstreiter mit Korpsgeist im Weserberglandstadion

HAMELN „Ist die Jury bereit? Ist der Corps bereit?“ So lautete die Frage von Moderatorin Anke Bösling vor den jeweiligen Auftritten der 14 im Weserberglandstadion angetretenen Corps beim German Open 2018. Die sechsköpfige international besetzte Jury aus drei Ländern (Deutschland, Irland und England) hatte es nicht leicht, zwischen fast 500 aktiven Sportlern, Künstlern oder Musikern die Besten auszuwählen.

veröffentlicht am 02.09.2018 um 14:31 Uhr

Das „Blue Bandits Drum & Music Corps“ aus Hagenburg in Aktion im Weserberglandstadion. Foto: kke

Autor:

Karin Kellerer
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Zu welcher Kategorie zählt man diese Art von Leistungssport? Es ist ein Gemisch aus Musik, Choreografie, Sport und Kunst.

Zwölf Minuten sind die Akteure bei einem Auftritt im Takt der Musik höchst angespannt und konzentriert, aber auch sportlich vollbringen sie Höchstleistung. Und vor den Augen der Jury muss nicht nur die Haltung des Körpers, sondern auch die des Musikinstrumentes stimmen. Synchron zu laufen, synchron zu tanzen, synchrone Bewegungen – eine Herausforderung der ganz besonderen Art.

Jede Gruppe hatte sich ein eigenes Motto gegeben, nach dem sie ihre Figuren laufen, wonach sie auftreten und dazu die passende Musik gesucht. Das „Diamond Cadets Drum & Bugle Corps“ aus Nienhagen in der Junior Class hatte sich eine herzzerreißende Ballade von dem ungarischen Pianist Balázs Havasi gewählt und gewann damit den 1. Platz.

Soundsport mit der „Stormarn Magic Marching Band“. Foto: kke
  • Soundsport mit der „Stormarn Magic Marching Band“. Foto: kke
Früh übt sich beim „Diamond Cadets Drum & Bugle Corps“. Foto: kke
  • Früh übt sich beim „Diamond Cadets Drum & Bugle Corps“. Foto: kke

Weiter ging es mit der Kategorie „Concert Class“. Hier ging es von tragender Musik aus „Les Misérables“ und dramatischen Klängen auf Pauken und Trommeln bis hin zu zarten Klängen auf Querflöten. Den 3. Preis gewann das „Brass & Drum Corps“ aus Kriftel. Es begeisterte mit seinem Motto „Friendship“. Nach der Filmmusik von „E.T.“ und einer flammenden Show befanden sich die Zuschauer auf einer Achterbahn der Gefühle. Das Publikum tobte und aus Richtung der Jury kam der Ausruf „It was fun“ – Das hat Spaß gemacht!

Die „Marching Band Flying Drums“ aus Hannover gewann mit ihrem Motto „The Award“ vom Drachenflug, einer Liebesgeschichte bis hin zu einer Performance durch Afrikas Dschungel den 2. Platz. Die goldenen Flaggen versetzten das Stadion in eine sehr spritzige und glitzernde Welt.

Das „Blue Bandits Drum & Music Corps“ aus Hagenburg überzeugte die Jury mit ihrer Reise zu dem „Phantom der Oper“. Nicht nur die täuschend echten Kostüme, auch die exzellente Show und die Mystik in einem dunklen Gewölbe waren ein Augen- und Ohrenschmaus – sodass sie in der Kategorie Concert Class den 1. Platz gewannen.

Der 1. Platz in der Kategorie Premier Class ging nach Rastede. Die „Showband Spirit of 52“ überzeugte mit ihrer Reise durch die Stadt, die niemals schläft: „New York“. Neben den bewährten Startklassen wird bei den German Open als erstem deutschen Veranstalter auch SoundSport angeboten. Es gewann die „Stormarn Magic Marching Band“ aus Bad Oldesloe. Hierbei handelte es sich um eine Weltpremiere – und das im Weserberglandstadion in Hameln.



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