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Bürgermeister sollen trotz leerer Kassen mehr verdienen

veröffentlicht am 15.08.2011 um 21:13 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Die hauptamtlichen Bürgermeister und Landräte in Niedersachsen sollen mehr Geld verdienen - bis zu 1531 Euro im Monat. Das jedenfalls sieht ein Entwurf zur Besoldungsreform aus dem Innenministerium vor, der nicht nur beim Bund der Steuerzahler auf Kritik stößt.

Zu den Gewinnern der Reform würden vor allem die Bürgermeister kleiner Kommunen mit bis zu 15.000 Einwohnern zählen. Durch Höherstufung um ein bis zwei Besoldungsgruppen würde ihr Grundgehalt je nach Dienstaltersstufe um bis zu 1531 Euro steigen. 

Salzhemmendorfs Bürgermeister Manfred Kempe und sein Kollege Hans-Ulrich Peschka aus Coppenbrügge äußern sich angesichts leerer Kassen eher kritisch über das Reform-Modell. Der Bund der Steuerzahler hält es vor dem Hintergrund hoher Haushaltsdefizite und Schulden in den Kommunen für gänzlich unangebracht, das Füllhorn über Bürgermeistern und Landräten auszuschütten. Sollte die Reform umgesetz werden, drohe den Gemeinden  insgesamt eine Mehrbelastung von 1,8 Millionen Euro im Jahr.



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