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Bürgerliste fordert neues Planungsteam für Fußgängerzone

veröffentlicht am 22.04.2009 um 16:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Eine neues „Planungsteam“ muss her, wenn aus einer Verschönerung der Hamelner Fußgängerzone doch noch was werden soll. Davon ist die Bürgerliste überzeugt und hat ihr Anliegen jetzt in einen entsprechenden Antrag gekleidet.
Der Zuspruch der Bürger zur derzeitigen Planung sei „äußerst gering“, sagt Fraktionschef Fritz Rieger. Die verantwortlichen Akteuren sei es nicht gelungen, mit ihren Vorschlägen zu überzeugen. Und die Bürgerliste habe keine Hoffnung mehr, „mit dem gleichen Fachpersonal zu einem guten Ende zu kommen“. Die Fraktion stelle darum den Antrag, „dass die zukünftige Gestaltungen und Ausführungen von einem anderen Planungsteam übernommen beziehungsweise fortgesetzt werden und die Verwaltung hierfür eine Vorlage entwirft“.  Auf gut Deutsch heißt das: Die Verwaltung soll prüfen, ob und mit welchen Folgen die Stadt den Vertrag mit dem Bremer Architekturbüro auflösen kann, dass das Konzept für die Neugestaltung der Fußgängerzone entworfen hat und mit der weiteren Planung beauftragt wurde.
 „Wir können uns nicht einfach so von dem Planungsbüro verabschieden“, dämpft der Erste Stadtrat Eckhard Koss vorsichtshalber schon im Vorfeld die Hoffnung der BL auf eine vermeintlich einfache Lösung eines komplizierten Problems. Ein Architekt habe ein Urheberrecht an seinem Werk; „man kann dessen Pläne nicht einfach einem anderen in die Hand drücken und sagen, nun mach du mal weiter“, so Koss. Inwieweit und unter welchen Bedingungen sich die Stadt von der Architektin „verabschieden kann“, lasse sich erst nach einer sorgfältigen Prüfung des Vertrages sagen.



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