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Veränderungen für dieses Jahr angepeilt

Budenzauber auch nach Weihnachten?

Hameln. Für gut befunden, aber wohl noch optimierbar: Knapp zwei Monate nach dem Fest wurde es gestern im Rathaus noch einmal weihnachtlich. Stadtmanager Dennis Andres und Dieter Schur, Fachbereichsleiter Recht und Sicherheit, blickten zurück auf den Weihnachtsmarkt 2013. Dabei klangen im städtischen Ausschuss für Recht und Sicherheit manche für dieses Jahr angepeilte Veränderungen an.

veröffentlicht am 21.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 00:21 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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So soll der Weihnachtsmarkt an Freitagen und Samstagen künftig erst um 22 Uhr und somit eine Stunde später als bisher schließen. Zumindest im Gespräch ist außerdem ein verlängerter Weihnachtsmarkt, ein „Winterdorf“, über den 24. Dezember hinaus.

Lücken zwischen den Ständen wurden bemängelt und sollen nach Möglichkeit geschlossen werden. Wenngleich Christine Barner, Leiterin der Abteilung Ordnung und Straßenverkehr, hier Grenzen sieht: Geschäftseingänge sollen nicht verstellt, Brandschutz-Abstände müssen eingehalten werden – einen Weihnachtsmarkt ohne Lücken, „den soll mir mal jemand vormachen“, wandte die Vertreterin der Verwaltung ein.

Im Angebot wünschte sich der Runde Tisch Weihnachtsmarkt mehr Kunsthandwerk, berichtete Schur. Die Anbieter von Weihnachtsschmuck und Co. bilden zwar mit 15 Ständen die zweitgrößte Gruppe hinter den Anbietern von Speisen (21), gehen im Gesamtbild – da meist kleiner – aber eher unter.

Ganz verschwinden könnte bald die gewohnte Weihnachtsbeleuchtung über den Hamelner Straßen – zugunsten eines neuen LED-Schmucks. Erneuert werden soll auch der Adventskalender am Hochzeitshaus. Eine Hütte des FiZ (Familie im Zentrum) mit Kinderprogramm ist zudem angedacht.

Andres würde den Weihnachtsmarkt gerne einem „Attraktivitätscheck“ unterziehen. Von einem Gutachten des Unternehmens CIMA erhofft er sich Aufschluss über Stärken und Schwächen des Hamelner Touristenmagnets. Die Entscheidung über das Gutachten steht noch aus.

Eins dürfte jedoch mehr als 2700 Weihnachtsmarktbesucher freuen: Sie waren beim letzten Weihnachtsmarkt angetreten, um einen Weltrekord im Weihnachtslieder-Singen aufzustellen. Und vielleicht – so dürfen die Sänger hoffen – haben sie das auch. Am Ende fehlte es zwar an Trompetern, nicht aber an Sängern, um die bestehende Marke zu knacken. Aber eigentlich wollte man ja auch einen Rekord im Singen aufstellen, nicht im Trompeten, argumentiert der Stadtmanager. Nun muss der Verlag des „Guinness-Buchs der Rekorde“ über dem Fall brüten – doch das kann dauern. Wer weiß: Vielleicht reicht es am Ende ja zu einer Weltrekordfeier auf dem nächsten Weihnachtsmarkt.



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