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Brutaler Raubüberfall: Gerichtsmediziner untersucht verletztes Opfer

veröffentlicht am 08.01.2012 um 15:23 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ube). Die Frau (61), die am Freitagabend bei einem bewaffneten Raubüberfall am Rondell in Hameln erheblich am Kopf verletzt wurde, ist von einem Gerichtsmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover untersucht worden. Der Arzt nahm die Würgemale und die Tiefe der Verletzungen in Augenschein, um die Intensität der Gewalt beurteilen zu können, sagte Kommissar Dirk Barnert am Sonntagnachmittag. Das Gutachten stehe noch aus. Der 61-jährigen Hamelnerin gehe es derzeit den Umständen entsprechend gut, teite Kriminalhauptkommissar Frank Beißner auf Anfrage der Dewezet mit.

Noch fehlt von dem Täter jede Spur. Bilder einer Überwachungskamera, die von einem Richter freigegeben wurden, zeigen ihn auf der Flucht. Eine Zeugin ist zu sehen. Sie reißt die Arme hoch und geht in Deckung.

Unklar ist, warum der Gesuchte von Anfang an aggressiv war und brutal vorging. Er hat das Opfer mit Fäusten und einer Pistole „massiv geschlagen“, sie stark gewürgt und erheblich verletzt. Erbeutet hat der Räuber nicht viel: Er stahl nach Angaben der Polizei „eine geringe Menge Geld aus der Wechselgeldkasse“. Wohin der Mann geflüchtet ist, steht noch nicht fest. Mit allen verfügbaren Streifenwagen hatte die Polizei nach ihm gesucht. Die Großfahndung verlief jedoch ohne Erfolg.

Am Samstag suchten Ermittler und Kriminaltechniker am Tatort nach Spuren. Die Polizei bittet die Dewezet-Leser um Mithilfe und fragt: „Wer hat am Freitagabend in der Nähe des Rondells an der Erichstraße verdächtige Beobachtungen gemacht?“ Und: „Wem kommt der von der Überwachungskamera fotografierte Mann bekannt vor?“ Der Gesuchte ist zirka 1,80 Meter groß, 25 bis 30 Jahre alt und hat eine normale Statur. Auffallend sind seine breiten Schultern. Bekleidet war der Täter mit einer schwarzen Kapuzenjacke (Outdoorjacke) ohne Emblem und einem schwarzen Schal, mit dem er Mund und Nase verdeckt hat. Vermutlich hatte er sich weiße Einmalhandschuhe angezogen. Der sprach Deutsch ohne Akzent. Die Schusswaffe, die er in der rechten Hand hielt, war vermutlich schwarz.

Hinweise nimmt die Inspektion Hameln/Holzminden unter Telefon 05151/933222 entgegen.



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