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Brütende Hitze stresst heimische Vögel

veröffentlicht am 13.07.2010 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (kar). Die Amsel, die in brütender Hitze auf der Balkonbrüstung sitzt, hat sich dick aufgeplustert und den Schnabel weit aufgerissen. Sie scheint nach Luft zu schnappen, hechelt, um mit den Temperaturen fertig zu werden. 30 Grad und mehr machen den heimischen Vögeln zu schaffen. Schwitzen können sie nicht und so schützen sie sich gegen den Wärmestau unter ihrem Gefieder, indem sie sich aufplustern und hecheln wie Hunde. „Jetzt brauchen unsere Vögel Wasser“, sagt Hans Arend vom heimischen Nabu. Das sei bei anhaltender Hitze und Trockenheit knapp geworden. Besonders in der Stadt. 

Der Natursachutzbund rät deshalb zu Vogeltränken, die man auch auf Balkons und Terrassen problemlos aufstellen kann. „Wenn Vögel keine Wasserstellen finden, kann das für sie lebensbedrohlich werden“, weiß Arend. Vogelbäder findet man im Handel, geeignet sind aber auch einfache Schalen, Teller und Untersetzer – nur flach müssen sie sein. „Wichtig ist, dass sie für Katzen nicht erreichbar sind“, so Arend. Die Sauberkeit der Tränke ist oberstes Gebot – zum Schutz der Tiere. Wenn möglich sollte sie täglich mit heißem Wasser gereinigt und mit Frischwasser gefüllt werden, damit sich die Vögel nicht mit Krankheitskeimen infizieren. Haben die gefiederten Freunde ihre Wasserstelle erst in Beschlag genommen, können Vogelfreunde sie nicht nur beim Trinken beobachten, sondern auch beim ausgiebigen Baden: Und das ist nicht nur bei Amseln eine ausgesprochen spritzige Piep-Show...



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