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Brückensperrung sorgt für Verkehrschaos

veröffentlicht am 07.09.2011 um 17:44 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Auf dem Breiten Weg standen die Autos Stoßstange an Stoßstange, in der Klütstraße staute sich die Fahrzeugschlange bis zum Tierheim. Durch die Vollsperrung der Münsterbrücke war der Verkehr stadteinwärts so gut wie lahmgelegt. Die Stadt Hameln räumt „gewisse Versäumnisse“ ein.

„Wenn sich von zwei Brücken, die den gesamten Verkehr aufnehmen, alles auf eine verlagert, gibt es Chaos“, bringt Heinz-Jürgen Aust die Situation auf den Punkt. Bei dem Betriebsleiter der Hamelner Öffis liefen die Meldungen seiner Schulbusfahrer auf, die im Klütviertel feststeckten. „Aus dem Breiten Weg rauszukommen, war das Problem schlechthin.“

Die Öffis haben aus dem gestrigen Debakel eine Lehre gezogen: Die Linien 4, 21, 28 und 35 werden auf ihrer Fahrt vom Schulzentrum Richtung Bahnhof und Klein Berkel bis einschließlich Freitag tagsüber den Breiten Weg meiden und auf die Klütstraße ausweichen. Die Haltestellen Lachsgrund, Breiter Weg und Gausstraße fallen in dieser Zeit weg; wer mit dem Bus stadteinwärts fahren will, muss an der Neumarkter Allee, am Roseplatz oder Brückenkopf/Klütstraße einsteigen.

Dass sich die Situation bei entsprechender Vorsorge gar nicht erst so hätte zuspitzen müssen, räumt allerdings auch die Verwaltung verschämt ein. Wie etwa eine deutlich sichtbare Sperrung der rechten Abbiegerspur von der Pyrmonter Straße Richtung Brücke.

Ein anderes Versäumnis lässt sich dagegen nicht so schnell beheben: nämlich das Aufstellen von Schildern, die schon am Hemeringer Kreisel und in Emmerthal signalisieren, dass die Münsterbrücke gesperrt ist und als Ausweichroute den Weg über Hessisch Oldendorf und die Emmerthaler Brücke empfehlen.



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